Schamanismus & Seele » Discussions

Anrufung der Himmelsrichtungen

22. January 2012
23:01:54 CET
Sich mit den Himmelsrichtungen, den Elementen, Mutter Erde und dem Kosmos bewusst verbinden, hilft im Gleichgewicht zu bleiben, und in die eigene Mitte zu kommen. Es gibt hierbei ganz unterschiedliche Möglichkeiten das zu tun. Ich möchte hier anregen Eure Erfahrungen miteinander zu teilen. Wie macht ihr das? Wie geht es Euch dabei?
23. January 2012
17:32:07 CET
Ein Weg, mich mit Mutter Erde und dem Kosmos zu verbinden: Ich muss immer wieder raus in die Natur. In die Arme des Grünen Mannes und getragen von Mutter Erde. Wenn ich laufe, meine Runden drehe im Wald oder am Rhein entlang, dann ist dieses mein Gottesdienst. Ich stelle mir vor, wie mich die Wesen dar Natur auf meinem Weg begleiten, wie ich eins werde mit den Energien, die um mich sind. Und ich grüße die Bäume, die meinen Pfad säumen und deren Geist sich freut, wenn ich ihnen zulächle. Mein Lauf dient dem Zaubern, dem Einswerden mit Erde und Himmel, die körperliche Ertüchtigung folgt daraus konsequent. Ich stelle mir vor, wie ich mit jedem Schritt einen Fußabdruck aus Licht hinterlasse. Dabei laufe ich gerne schnell, doch ohne Sorge, dass ich stolpern könnte. Ich halte den Blick noch oben. Denn ich bin behütet und sicher, darum kann ich zugleich dem Himmel entgegenstreben. Und das ist dann mein ZAUBERLAUF:

Mit jedem Schritt dem Himmel entgegen,
Zeit und Raum sind ohne Macht.
Mit jedem Schritt durch die Tore der Welten,
die Kraft kennt keine Grenzen.

In mir nur die Gedanken der Liebe,
eins mit der Anmut der Natur.
Um mich die ewigen Elemente,
das ist der Zauber des göttlichen Seins.

Antje Ana'Shakrija.
2. January 2013
22:04:38 CET
Hallo zusammen,
bei meinen schamanischen Reisen setze ich mich auf den Balkon (in freier Natur), blicke im Geiste nach Süden und sage im Geiste:
Ich bitte die Mächte des SÜDEN, repräsentiert duch die Schlange, zu mir kommen!
Dann kommt automatisch eine Art "Gähner", nur dass die Luft dann intensiv angesaugt, anstatt "ausgeblasen" wird.

Wenn dieser "Gähner" erfolgt ist, kommt der geistige Blick nach Westen und sage dann im Geiste:
Ich bitte die Mächte des WESTENS, repräsentiert duch den Panther, zu mir zu kommen!
Dann folgt wieder der "Gähner".

Dann der geistige Blick nach Norden mit dem geistigen Satz:
Ich bitte die Mächte des NORDENS, repräsentiert duch den Kolibri, zu mir zu kommen!
Darauf folgt wieder der "Gähner".

Dann das selbe mit dem Blick nach Osten und den geistigen Worten:
ich bitte die Mächste des OSTENS, repräsentiert durch den Adler, zu mir zu kommen!
Dann wieder der berühmte "Gähner".

Dann der Blick nach oben mit den Worten:
ich bitte den männlichen Aspekt des Vater Himmels zu mir zu kommen!
Dann kommen keine "Gähner" mehr.

Und zu guterletzt den Blick auf den Boden mit den geistigen Worten:
ich bitte den weiblichen Aspekt von Mutter Erde zu mir kommen!
Auch wieder ohne "Gähner".


Und dann geht´s eben los mit dem Eigentlichen!
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