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Der eigene und freie Geist

8. December 2011
15:55:01 CET
Über alles was ich spreche, rede ich nicht rein theoretisch, sondern habe sehr viel Zeit damit verbracht, das alles an mir selbst auszuprobieren. Es ist aber Zeit es an euch weiter zu geben. Wer mehr erfahren will, der ist bei mir herzlichst willkommen und falls ich es nicht wissen sollte, werde ich mich freuen es mit dir und anderen in einer Art Entwicklungsteam zusammen rauszufinden. Vielleicht ist diese Fangruppe ein guter Ort für den Anfang.

Also was ist der Eigene Geist?
In Allgemeinen weiß jeder, was es ist nur interpretiert es jeder auf seine eigene Weise. Somit in Allgemeinen ist es der, die oder das, was unsere Welt aufgebaut hat und jede kleinste Zeiteinheit von neuen erschafft.
Jeder spricht davon, dass wir unsere Realität selbst erschaffen und genau dafür ist unser Geist da. Das ist der Gottesfunke, der uns zum Schöpfer macht.
Wir haben alle den gleichen Geist, obwohl das dein Ego ungern zugeben wird. Wir sind alle in einem Punkt unseren Seins verbunden und zwar in dem Geist. Oder wie die Maya es richtig sagen: "Du bist ein anderes Ich". Du glaubst gar nicht wie wahr dieser Satz ist.
Man sagt, dass wenn Gott alles ist, dann ist es pures Licht und in all diesem Licht wäre es unmöglich die Schöpfung zu genießen, daher braucht er jeden einzelnen von uns um die Schönheit seiner Schöpfung zu erleben und genau dazu ist unser bewusster Geist da.
Aber ich bin gerade schon viel zu weit in die Religionen vorgedrungen, bleiben wir mal auf dem Boden und praktisch.

Nur durch den Geist ist die Objektivität der Gefühle gewehrleistet, weil der Geist den Sinn für das was wir fühlen und denken macht. Und weil wir alle den gleichen Geist haben, haben wir auch den gleichen Sinn oder die Bedeutung für ein Gefühl. Das Lernen ist nicht etwas neues sich anzueignen, sonder sich an den Sinn oder Bedeutung der Wörter oder Sätze zu erinnern. Und genau dafür haben wir den Geist. Der Geist ist sehr beweglich und überall gegenwärtig. Somit ist das Erinnern nur eine Bewegung des Geistes aus dem Bewussten (den Subjektiven) in das Unbewusste (das Objektive) und wieder zurück. Es ist wie Googln, man gibt dem Geist einen Begriff er läuft in das Unbewusste und läuft zurück mit der Bedeutung des Begriffes.

In dem Geist laufen alle unsere Sinneseindrücke zusammen. Dort interpretieren wir alle Sinneseindrücke und geben den Eindrücken einen Sinn. Man kann es in Allgemeinen als Dritte Auge bezeichnen, wenn man sich allen Feinheiten der Sinneseindrücke bewusst macht. Apropos, der Geist wird ja meistens mit einem Auge in den Zeichnungen dargestellt. Woher das wohl kommt?

Da wir in den Industrieländern sehr mental orientiert sind und uns überwiegend in dem Mentalen Bewusstsein befinden, ist dieser Punkt im Zentrum des Kopfes zu finden. (Nur um endlich mit dem qualvollen Missverständnis aufzuräumen, wo das dritte Auge denn sich wirklich befindet: Es ist nicht die Stirnchakra oder irgend eine andere Chakra, es wäre viel zu viel Ähre für solch einen stinknormalen Energiezentrum, es ist der Geist selbst und der ist frei beweglich, von mir aus kannst du es auch in die Ferse verlagern und von dort aus genauso alles wahrnehmen, wie in dem Kopf, nur es wird alles nicht mehr so logisch erscheinen, wie man es im Kopf gewohnt ist) Aber der Geist ist nicht bei allen Menschen im Zentrum des Kopfes. Bei den Emotionalen ist er überwiegend im Bauch zu finden. Bei den Menschen, die aus dem Herzen leben, ist er im Herzbereich zu finden. Eigentlich genau da gehört der Geist auch hin, um den Zugang zum Einheitsbewusstsein zu finden und somit in Liebe, Dankbarkeit, Verständnis und Harmonie mit allem zu Leben.

Wenn man sich des Geistes bewusst macht, dann ist man in einen Beobachterzustand. Dieser Zustand ist wohl das stärkste Mittel um den Blockaden zu widerstehen. Ich nenne es nicht um sonst Beobachterzustand, weil man sich von der Flut der Emotionen und Gedanken nicht mitgerissen wird, sondern jeden einzelnen Gedanken und jede einzelne Emotion beobachten kann und dann bewusst das aus der Flut wählen kann, was man gerne erleben möchte.
Du glaubst garnicht wie mächtig dieses Werkzeug ist, wenn ich so ganz salopp es mit einen Werkzeug der Schöpfung bezeichnen darf, denn eigentlich ist es das, was die meisten unter einen anderen Namen kennen, den einige nicht mal zum Aussprechen wagen.

Obwohl dieses Werkzeug so mächtig und so mysteriös ist, bist du in diesem Zustand viel öfter als du für möglich halten würdest. Jedes mal wenn du einen richtig verstehen willst und einem richtig zuhören willst, wie zum Beispiel jetzt beim Lesen dieser Zeilen, bist Du in dem Beobachterzustand also verbunden mit deinem Geist. Wir machen sehr viele mächtige Dinge leider noch viel zu unbewusst und genau deswegen hat jeder die Realität in der er oder sie lebt.

Übung: Beobachterzustand (Verbindung mit dem eigenen Geist)
Nun last uns mal den eigenen Geist finden, den Teil unseren Daseins der mit allen verbunden ist und der für alles erst den Sinn macht.
Durchführung der Übung
1. Setzt dich mal bequem hin, sodass keiner dich für 15 bis 30 Minuten stören kann.
2. Stell dir nun vor, wie du durch einen Wald läufst. Es ist ein schönes Wetter und du fühlst die Sonnenstrahlen auf der Haut. Du hörst die Vögel und den Wind, der durch die Bäume rauscht. Dich umgibt die wunderschöne Natur und du fühlst dich sehr wohl und glücklich.
3. Nach dem du das Ganze so gut wie möglich genossen hast, radiere das, was du siehst, weg. Es ist egal wie du es machst, Hauptsache du siehst nichts mehr von dem Wald und sonst irgendwas. Das heißt wenn du dir alles gut vorgestellt hast und alles gut gefühlt hast, dann hast du keine Gedanken mehr, die Gedanken waren zugleich auch die Vorstellung von dem Wald. Mit dem Ausradieren des Waldes hast du auch die letzten Gedanken weggemacht. Du bist nun gedankenfrei.
4. Du hast nun keine Gedanken, aber die Emotionen sind noch übrig geblieben. Das heißt du hast immer noch ein Glücksgefühl oder Freude von dem Erleben der Natur. Oder eventuell andere Emotionen, die du in diesen Wald hattest. Stell dir vor, dass alles wie alte Haut von dir abfällt. Du wirst mit einem Augenblick alle Emotionen los. Du bist nun frei von Emotionen.
5. Was bleibt den da noch übrig. Du merkst da ist etwas. Du merkst, dass du nicht der Körper bist. Du merkst, dass du nicht deine Gedanken bist und genauso wenig bist du die Emotionen, die du erlebst. Wenn du alles los lässt und einfach nur beobachtest, wo befindest du dich dann. Ist es das Herz, der Bauch oder sogar der Kopf. Du findest einen Punkt in deinem Körper aus dem aus du alles beobachtest. Du kannst die Gedanken und Emotionen aus diesen Punkt aus beobachten. Du kannst beobachten, wie die Gedanken kommen und gehen ohne sich mit denen zu beschäftigen. Versuch dir so gut wie möglich dieses Gefühl zu merken in dem Beobachterzustand zu sein. Es ist wichtig einfach nur in diesen Nichts sitzen zubleiben. Je länger du in diesem Nichts bleibst und so mehr merkst du, wie lebendig dieses Nichts ist. Und genau dieses nichts ist der Geist den man in einen Punkt des Seins finden kann.

Herzlichen glückwunsch du hast den ersten Schritt zu deiner Geistigkeit gemacht, zu einer Hohen Ebene der Spiritualität. Ich freue mich für jeden von euch der den Schritt wagt, denn es verlangt sehr viel Mut und Hartnäckigkeit. Wie du auch noch seelisch wirst, vielleicht etwas später oder bei mir auf den Seminaren.

P.S. Um noch eine süße Kirsche auf das obige leckere Sahnehäufchen drauf zupacken, hänge ich noch die folgende paar Sätze, aber nur für die die mehr wissen wollen. Alles was du wahrnimmst ist die Projektion aus diesen winzigen Punkt, und nicht umgekehrt. Die Welt ist nicht das was wir mit diesen Punkt wahrnehmen, sondern das was wir aus diesen Punkt projizieren oder erschaffen. Frag mich nicht wie das funktioniert, das muss jeder für sich rausfinden, wie auch ich es gerade tue. :)
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