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Prof. Dr. Turtur

Leader
8. June 2015
11:55:04 CEST

Hier geht es um die Thesen von Prof. Dr. Turtur.


Dazu gehören seine Simulationen und seine Experimente.

Leader
8. June 2015
11:56:38 CEST

Bezüglich Prof. Dr. Turtur ist ganz aktuell die folgende Aussage von ihm:

"der Vorzeichenfehler ist absolut unbedeutend. Es ist schön für mich zu sehen, dass die Kritiker sonst keine Fehler finden."

http://www.overunity.de/1910/vortrag-und-treffen-am-9-mai-vortrag-von-prof-turtur/msg39423/#msg39423

Es ist das erste Mal, dass er diesen schon vor mehreren Jahren gefundenen Fehler zugibt. Er ist leider ganz und gar nicht unbedeutend, und auch das wurde schon vor mehreren Jahren festgestellt, und zwar auch vom theoretischen Physiker Dr. Thorsten Ritz, der von Prof. Dr. Turtur selbst gebeten wurde, eine Stellungnahme in besagtem Forum zu schreiben. Nach einigen fruchtbaren Diskussionen musste er den Fehler einräumen:

"Hallo Herr Wanninger,
in der Veröffentlichung "Bauanleitung eines Raumenergie-Konverters nach realitätsnaher Berechnung DFEM-Berechnung" (3.4.2011) von Prof. Turtur wird in der Methode "Magfeld_Turbo_Berechnen" das Vorzeichen umgekehrt:
Hgesx:=Hgesx+dHx; Hgesy:=Hgesy+dHy; Hgesz:=Hgesz+dHz; {Summation der Feldelemente}
end; {Vorzeichen in der nachfolgenden Zeile gemäß technischer Stromrichtung.}
BIx:=-muo*Hgesx*Ninput; BIy:=-muo*Hgesy*Ninput; BIz:=-muo*Hgesz;
Dieser Vorzeichenwechsel führt zur 180Grad-Drehung des von der Induktionsspule erzeugten Magnetfeldes und damit des auf die Emulationsschleifen wirkende Drehmoment. Vermutlich liegt hier das Problem.
Eine gute Vorzeichenkontrolle ist, die winkelabhänigen Graphen der Ableitung des Flusses und des Drehmomentes zu vergleichen. Im Idealfall reiner Sinusverläufe und der Vernachlässigung der endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit der Felder müssen diese Kurven einen Phasenwinkel von 180Grad aufweisen. Sind sie gleichphasig, wird aus der induktiven Bremse ein induktives "Gaspedal".
Grüße
T. Ritz"

http://www.energiederzukunft.org/forum/4-expertenforum/175-emdr-update-mit-fehlerkorrektur?amp=&start=66#333

Prof. Dr. Turturs Simulation wurde entsprechend korrigiert, die Überschussenergie war weg.

Auch wurde die Wahl der Schrittweite bei der Simulation diskutiert und festgestellt, dass die bei Prof. Dr. Turtur zu falschen Ergebnissen führt. Das haben unabhängig voneinander mehrere Menschen, darunter auch Ingenieure, festgestellt.

Prof. Dr. Turtur hat mehrere Jahre lang Zeit gehabt, auf die gefundenen Fehler zu antworten. Die erste Mail dazu hat er 2011 erhalten, das ist mittlerweile 4 Jahre her. Er hat das nicht getan. Dort nicht, und woanders auch nicht.

Auch nicht in der nicht öffentlichen Arbeitsgruppe, deren Mails und Ergebnisse Adolf Schneider, Herausgeber des Netjournals, archiviert und verteilt hat. In dieser Gruppe waren auch mehrere Ingenieure vertreten.

Das, was Prof. Dr. Turtur von einem Mathematiker hat überprüfen lassen, sind nur seine Lösungen einer von ihm aufgestellten Formel. Die Formel ist aber schon falsch. Das hat der Mathematiker nicht überprüft. Deshalb haben Aussagen wie "aber ein Mathematiker hat überprüft" überhaupt nichts mit dem Problem zu tun.

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