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9/11 - 15 Jahre danach ...

Leader
25. September 2016
20:02:52 CEST

Mini-Nukes.


Wie schräg muss man eigentlich drauf sein, um Einbau von Atom/Wasserstoff-Bomben in private Gebäude mit Bauauflagen der Stadt New York zu begründen? Diese Frage stellt sich zwangsläufig.


Abgesehen davon, dass niemals auch nur irgendwas davon auch nur in Bruchteilen an die Öffentlichkeit kommen dürfte, aber doch eigentlich bei jedem Hochhaus sowas den Planern vorgelegt werden muss, hat niemals jemand von denen, und niemand von denen, die sowas dann fertigen und einbauen müssen, jemals versucht, das an die Öffentlichkeit zubringen?



Abgesehn davon ist das ganze auch von der Technologie-Seite absolut aberwitzig. Es funktioniert einfach nicht. Eine solche Bombe würde viele Menschen und Terrain verstrahlen und es kann in keinster Weise auch nur annähernd sichergestellt werden, dass das Gebäude so fällt, wie man möchte.


Futuristische Atombomben, bei denen all das anders ist? Gibt es nicht. Schon gar nicht 1968, beim Baubeginn.


Das Problem bei Khalezov, einem der Hauptprotagonisten dieser These: Die meisten Aussagen werden unbelegt gebracht, sind nicht nachprüfbar.


Was überprüfbar ist, erweist sich als falsch. Es wurden weder Rückstände gefunden einer nuklearen Explosion, die man hätte finden müssen, und ja, zig Male wurden Proben so untersucht, auch von Truthern, dass das hätte auffallen müssen. Diverse andere harte Gründe dagegen findet man auf diversen Webseiten. Die sind nachprüfbar.


Ebenso wie jeder sich die Videos angucken kann. Nach Khalezov müsste sich unten eine Kaverne gebildet haben, in die das Gebäude einsinkt und wie Eis schmilzt. Nur - da ist nichts eingesunken, die Stockwerke unten blieben bis zum Ende des Einsturzes da, wo sie waren. Gerade die massivsten Teile, der harte Kern des Gebäudes, blieben noch lange stehen - die hätten doch zuerst einsinken müssen.


Eine solche Explosion, selbst wenn sie mit Zaubermitteln, die es nicht gibt, ausgeführt wurde, hätte ganz andere Auswirkungen gehabt.


Auch Schuttberechnungen haben diverse Leute durchgeführt. Wenn man den Aufbau der Gebäude sich anguckt, passt das zusammen. Alles da. So erstaunlich, wie Laien es ohne diese Kenntnis auch scheinen mag.


Wer ist eigentlich Khalezov? Jemand der behauptet, seine Vergangenheit nicht nachweisen zu können, weil der russische Geheimdienst die Unterlagen dazu aus seiner Wohnung gestohlen hat ... und dann waren da noch sein gefälschter Diplomatenpass, sein falscher Michael Harari, seine dauernden Spendenaufrufe für sich selbst, seine falsche Erklärung des Begriffs "Ground Zero" - jeder kann sich durch einmaligen Googeln schon davon überzeugen, wo der vorher schon benutzt wurde, und so weiter und so fort.


Zwischenzeitlich ist er in anderen Verschwörungstheorien unterwegs, z.B. den thailändischen König betreffend. Was ihn eine Weile ins Gefängnis dort gebracht hat, denn da verstehen die keinen Spaß.


Es gibt sehr viele physikalische und andere Gründe mehr, warum eine nukleare Bombe ganz sicher nicht dort explodiert ist. Wer sich dafür interessiert, findet diese Gründe in großer Anzahl, und auch auf diversen Truther Seiten.


Warum, wenn das alles so eindeutig ist, bringe ich das hier?


Um ein wenig aufzuzeigen, wie Diskussionen um solche offensichtlich falschen Thesen ablaufen. Das kann jeder in entsprechenden Diskussionen nachverfolgen. Es ist nämlich erstaunlicherweise völlig egal, ob eine These schon am Anfang als definitiv falsch nachgewiesen wird, es wird einfach  weiter daran festgehalten und die Diskussion auf Details verlagert. Hier z.B. ob auch auf Tritium untersucht wurde, Merkmal einer Wasserstoffbombe. Bei 9/11 ist die Antwort: Ja, und es wurde gefunden. In genau den total winzigen Konzentrationen, die man erwartet bei Zertrümmerung von Geräten, die das enthalten. Z.B. Uhrenzifferbätter.


http://rationalwiki.org/wiki/Fractal_wrongness

Leader
26. September 2016
20:44:00 CEST

Der flüssige Stahl.

Kurz: Den gab es gar nicht.

Es gab 3 verschiedene Quellen.

Die erste war ein Foto, bei dem mehrere Männer in ein Loch geschaut haben. Nur - da war gar kein Stahl drin, es war einfach nur die Beleuchtung. Sprich, das Foto war echt, aber die Aussage dazu gefälscht.

www.checktheevidence.co.uk/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=91&Itemid=60

Die zweite war eine einzige Zeugenaussage von jemandem, der einen See flüssigen Stahl gesehen haben will. Von diesem Zeugen haben andere das dann übernommen. Komisch nur, dass der nicht näher herangegangen ist, um das genauer zu untersuchen, und komisch, dass niemand anders das gesehen hat. Das wäre doch eine ziemliche Sensation, die man versucht zu filmen oder zu fotografieren.

911myths.com/html/wtc_molten_steel.html

Die dritte ist das Video, bei dem aus dem WTC etwas orange Leuchtendes herausfließt. Man kann leider anhand des Films / der Fotos und anhand der Farben überhaupt nicht analysieren, was das war. Denn die Farbe ist von der Temperatur abhängig und auch Blei und Aluminium und viele andere Sachen können bei entsprechenden Temperaturen so leuchten. Wenn ein Physiker wie Prof. Dr. Steven Jones trotzdem aus einem Foto heraus aufgrund der Farbe Stahl analysiert, ist das keine Wissenschaft, sondern Scharlatanerie.

Zudem gibt es ein starkes Argument, das gegen Stahl spricht. Die Außenhaut des WTC war Aluminium. Wenn da flüssiger Stahl drüberlauft, schmilzt das sofort weg. Aber nichts dergleichen ist zu erkennen.

www.youtube.com/watch?v=DhHzMttUKO0

Direkt dort, wo der Brand wütet und etwas herausfließt, befand sich eine große Notstromversorgung mit vielen Bleiakkus. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die durch den Brand und ggf. Kurzschlüsse so einen Fluss verursacht hat.

11-settembre.blogspot.de/2008/03/nist-confirms-ups-on-81st-floor-of-wtc2

Ein paar andere Aufnahmen. Müsste das dann nicht auch Stahl sein?

www.youtube.com/watch?v=EhsGw3tYMog

Nein, ist es nicht. Es ist zerkleinerte glühende Kohle ...



Leader
3. October 2016
13:56:17 CEST

Nur Feuer? Nur Konstruktion? - Nein, Feuer UND Konstruktion UND Einschlag.


Oft kommt als schlagendes Argument, dass an 9/11 nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann, denn weder vorher, noch nachher sei Wolkenkratzer durch ein Feuer zusammengebrochen. Diese Argumentation "vergisst" zwei entscheidend wichtige Dinge:


1. Die Konstruktion der WTC Gebäude als tube-in-tube gab es vorher nicht und hinterher nicht mehr. Die Außenkonstruktion konnte nicht allein stehen, und der innere Turm mit den Fahrstühlen auch nicht. Nur mit den eingehängten Böden für jedes Stockwerk wird eine allein standfähige Kontruktion daraus. Aber auch eine extrem anfällige, das hat der Wolkenkratzer Architekt Seidler schon sehr früh erkannt, siehe


www.momanda.de/groups/topic/view/group_id/876/topic_id/1375/post_id/5516


2. Der Feuerschutz, bei den eingehängten Böden nur aufgespritzt, ist durch den Einschlag der Flugzeuge abgerissen oder stark beschädigt worden. Auch das gab es vorher nicht und nachher nicht mehr.


Was mit Stahl durch ein Feuer passiert lange bevor er geschmolzen ist:


https://www.youtube.com/watch?v=FzF1KySHmUA
www.youtube.com/watch?v=Kl0tHx36RRQ


Hat die Konstruktion, wie beim WTC, einen zentralen Schwachpunkt wie das Einhängen der Stahlskelette der Böden in das Stahlskelett der Außenhülle


www.911truth.dk/first/img/wtcExtColumnsLarge.jpg


ist es alles andere als seltsam, wenn das ein kerosinunterhaltendes Feuer nicht lange aushält. Zudem kann man sich die Tragkraft der Böden anschauen, und wieweit die überschritten wird, wenn ein Boden darüber mit Inventar von oben darauf fällt.

Leader
12. October 2016
22:38:28 CEST

David Ray Griffin oder "wem nutzt es?"


Aus www.momanda.de/blogs/4058/6981/9-11-15-jahre-danach , "9/11 - 15 Jahre danach ":


"..oder auch vielleicht mal den Prof.Griffin lesen..aber das kommt natürlich nicht in Frage..könnt ja da eigene Bild zerlegen, was Vicari?"


Aus meiner Einleitung zu diesem Forumsthread:


"Da wird von wissenschaftlichen Nachweisen gesprochen, aber meist stecken dahinter gar keine Wissenschaftler. Oder sind fachfremd, wie z.B. ein Religionswissenschaftler ..."


www.momanda.de/groups/topic/view/group_id/876/topic_id/1375/post_id/5508


Prof. Griffin ist Religionswissenschaftler. Der war gemeint. Weiß man eigentlich, wenn man sich mit 9/11 beschäftigt.


Inhaltlich ist von Prof. Griffin leider nichts Belastbares gekommen, aber ich möchte anhand dieses Beispiels aufzeigen, wie die "Diskussion" meistens läuft.



Spekulative Vorurteile.


Da wird einfach angenommen, jemand, der auf der anderen Seite steht, hätte sich mit denjenigen, die einer Verschwörung anhängen, nicht beschäftigt. Es gibt aber gar nichts, woraus das zu entnehmen wäre. Leider ist das bei denen, die meinen, aufgeklärt zu sein, leider oft so. Sie pflegen ihre Vorurteile. Auch wenn wie hier Griffin nicht irgendwer ist, sondern von nahezu von Anfang an dabei ist als einer der herausragenden Gallionsfiguren der Truther, und jemand, der sich so lange mit dem Thema beschäftigt, wie ich über mich schrieb, zwangsläufig auf seine Thesen stößt.



Oberflächlichkeit.


Oberflächlich ist, wenn man sich nur eine Seite anguckt. Ich habe immer darauf hingewiesen, dass ich mir beide Seiten angucke. Das aber auch genau so von denen erwarte, die mir antworten. Leider tun sie das fast nie. Denn sonst hätten sie zwangsläufig auch die Ausarbeitung von Ryan Mackey zu Griffins Thesen gelesen, denn auf die stößt man ebenso zwangsläufig bei Beschäftigung mit Griffin.


sites.google.com/site/911guide/drg_nist_review_2_1.pdf


Es reicht nicht, ein Video zu googeln mit Behauptungen. Man muss denen auf den Grund gehen, wenn man mit seinen öffentlich bekundeten Ansichten zu 9/11 etwas für die Opfer und deren Angehörige tun will. Geht man den Dingen nicht auf den Grund, bleibt es bei einer moralisch schlimmen Selbstdarstellung auf Kosten der Opfer und Angehörigen.


Ich frage mich, ob diejenigen sich wirklich dieser Verantwortung bewusst sind.


Glaubwürdigkeit.


Was wäre wohl passiert, wenn ich geschrieben hätte:


"Der pensionierte Theologe Müllermeierschulze hat unwiderlegbare Beweise dafür, dass bei 9/11 keine US amerikanischen Organe und Firmen mitgemacht haben!"


Hätte irgendein Anhänger der Verschwörungstheorien irgendetwas auf diese Meinung eines Theologen gegeben?


Wer ist glaubwürdiger? Ein pensionierter Theologe, Prof. Dr. David Ray Griffin, oder ein bei der NASA forschender Naturwissenschaftler und Ingenieur, Dr. Ryan Mackey?


Nein, halt, man sollte nie die Glaubwürdigkeit allein an Ausbildung und Titeln festmachen. Auch wenn das gerade bei Truthern sehr beliebt ist. Man sollte die Argumente ohne Ansehen der Person sich angucken. Da schneidet Griffin leider sehr schlecht ab. Genau das ist es, warum Griffin nicht glaubwürdig ist. Und nicht, weil er eine andere Ansicht vertritt als man selbst. Ich bringe nur zwei einfache Aussagen von ihm, bei der Vielzahl seiner Behauptungen würde das hier sonst den Rahmen sprengen.


Er schreibt, dass Stahl ein exzellenter Wärmeleiter sei, und deshalb nicht so schnell aufgeheizt werden kann, wie es nötig wäre, damit er strukturell versagt. Das ist falsch. Unter den Metallen ist Stahl einer der schlechtesten Wärmeleiter. Man kann einfach ausrechnen, dass bei der Gebäudekonstruktion die nicht ausreicht, um die Wärme durch das Feuer schnell genug abzuleiten.


Er schreibt, dass es keinerlei Fotos oder Videos gibt, die Fensterbruch durch Hitze zeigen, wie sonst bei Hochhausfeuern durchaus zu beobachten. Das ist falsch. Es gab diverse durch Hitze geborstene Scheiben und es gibt Fotos und Videos davon. Das wird einerseits in den NIST Reports detailliert beschrieben, und netterweise andererseits durch Truther nachgewiesen, die durch entsprechende Fotos und Videos ihre (falsche) Nanothermit These stützen wollen.


Aber wie läuft es in der Realität? In Griffins Behauptungen sind in die Hunderte gehende Fehler gefunden worden.


Ist er bei den Anhängern der Verschwörungstheorien unglaubwürdig geworden? Nein.


Bei Mackey sind einige wenige Fehler gefunden worden, meist durch Falschverstehen seiner Worte erklärbar.


Ist er bei den Anhängern der Verschwörungstheorien unglaubwürdig geworden? Ja.



Wem nutzt es?


Man kann sich auch fragen, wer profitiert von den eigenen Veröffentlichungen in Sachen 9/11?


Griffin, der mehrere Bücher dazu veröffentlich hat - oder Mackey, der seine Ausarbeitung kostenfrei ins Netz stellt ...

Leader
14. January 2017
20:00:05 CET

Warum die Videoqualität wichtig ist.


Am Freitag, 13.01.2017, im Blog 9/11 - 15 Jahre danach :

"Auch die Japaner haben sich zu Wort gemeldet. Es wird u.a. berichtet: Acht der 19 angeblichen Terroristen leben als normale Bürger in arabischen Staaten. (Wer sitzt eigentlich alles in Guantanamo und warum wird es nicht aufgelöst, wie versprochen?) 2002 bestätigte der Chef des FBI, daß es keine gerichtsfähigen Beweise gegen die 19 Hauptverdächtigen des 11. September gibt. Und die Flugzeuge...? Amerikanischer Sender zeigt, dass am 11 September keine Flugzeuge gab "

Die lebenden Attentäter. Das ist ein so alter Hut, dass ich mich wundere, wie jemand sowas bringen kann. Es sind auch nicht "die Japaner", sondern ein einzelner, der auf die Propaganda der Verschwörungstheoretiker hereingefallen ist.

Wie ist das Gerücht der lebenden Attentäter entstanden? Anfangs gab es nur eine Namensliste der Attentäter, keine Fotos. Weil das teils Allerweltsnamen waren, meldeten sich etliche Menschen selben Namens bei arabischen Medien, dass sie leben würden und kein Attentäter seien. BBC und Guardian berichteten darüber. Ein Verschwörungstheorie-Autor hat allein aus diesen Pressemeldungen die lebenden Attentäter in Arabien gemacht. Andere haben von ihm abgeschrieben und das weiter ausgeschmückt. BBC und Arab News und andere haben das daraufhin noch einmal richtig gestellt, aber das war den Verschwörungstheoretikern egal.

Eigentlich sollte schon stark verwundern, dass es bei dermaßen vielen Aufklärern der Verschwörung nie einer bis zu einem Interview mit einem der lebenden Attentäter geschafft hat. Oder wenigstens mal zu einem Foto. Aber nichts, nicht der kleinste Beweis irgendwo. Wo das doch wirklich der endgültige nicht zu widerlegende Beweis für eine Verschwörung wäre und derjenige, der ihn brächte, reich und berühmt würde.


Guantanamo (ich halte es für rechtswidrig und nicht mit unserer Ethik vereinbar, jemanden gefangenzunehmen und ihm nicht zeitnah den Prozess zu machen). Der Kongress hat Obamas Vorstoß zur endgültigen Schließung geblockt. Dennoch sind von nahezu 800 Inhaftierten bis jetzt über 700 entlassen bzw. überstellt worden, und aktuell sollen noch weitere folgen, so dass bis zur Amtsübergabe an Trump noch rund 40 Insassen verbleiben, die man als extrem gefährlich einstuft und die deshalb kein Staat aufnehmen möchte. Trump möchte das Gefangenenlager Guantanamo wieder aufleben lassen.

www.bbc.com/news/world-us-canada-38524334


Das Flugzeug. Ist da (rechts oben bei 1:45). Man kann es nur schwer erkennen, weil durch niedrige Auflösung und weitere Komprimierung es fast nur als Artefakt zu erkennen ist.

Amerikanischer Sender zeigt, dass am 11 September keine Flugzeuge gab

Dieselbe Aufnahme in besserer Qualität - gut am Chopper 4 Schriftzug zu erkennen, ab 2:07:

9/11 Chopper 4 2nd Strike WNBC

Schließlich das ganze Band hochaufgelöst:

Full 9/11 Chopper 4 WTC Tape

Der Video-Ersteller hat Aufnahmen genommen, die in der Qualität (Auflösung und Kompression) so schlecht sind, dass das Flugzeug darin nur schwer auszumachen ist. Da man mit simpler youtube Suche z.B. "9/11 Chopper 4" dieselben Aufnahmen der Live Übertragung in höherer Qualität bekommen kann, bei denen man das Flugzeug erheblich besser erkennt, ist das für mich absichtlicher dreister Betrug. Ebenso der geschnittene Ausschnitt, bei dem das Flugzeug bis zum Einschlag hinter den WTC Towern nicht zu sehen ist (es kommt von schräg hinten, man sieht es schräg von vorn, deshalb ist es relativ lange nicht zu sehen). Für wie dumm hält der Ersteller dieses Machwerks seine Zuseher?

Die Methode, nur Aufnahmen schlechtester Qualität zu nehmen und Dinge darüber zu behaupten, die nicht stimmen, habe ich bereits in diesem Forum thematisiert, und dieses Forum in besagtem Blog auch angeführt. Der Hinweis auf die Videoproblematik sollte den Schreibern im Blog also bekannt sein. Wenn trotzdem anstatt sich bezüglich dieses Video darüber zu informieren, so ein Eintrag verfasst wird, spricht das nicht wirklich für ein Bemühen um Aufklärung und Ehrlichkeit.

Leader
15. January 2017
09:47:44 CET

Der Film 11. September - Das neue Pearl Harbor - Teil I

Die "Dokumentation" ist aus 2013. Weil nichts Neues darin vorkommt, hat außer in 9/11 Verschwörungstheorie-Foren kaum jemand Notiz davon genommen. Wie auch bei anderen Filmen des Autors, wo es mal um Unterdrückung einfacher Krebstherapien geht (warum eigentlich sterben im Umfeld des Autors genau so viele Menschen an Krebs wie anderswo?), mal um die gefakte Mondlandung. Es werden massiv suggestive Techniken angewendet und reihenweise Auslassungen des Kontextes. Auch das ist nicht neu. Sowas macht man eigentlich nur, wenn man keine Fakten vorzulegen hat, oder es reichlich Fakten gegen die eigene Ansicht gibt.


Vergleiche mit Pearl Harbour. Nicht gesagt wird, dass damals als Begründung zum Kriegseintritt auch ein vereitelter weil im Vorhinein bekannter Angriff völlig ausgereicht hätte. Ebenso wie bei 9/11 eine erheblich kleinere Aktion mit viel weniger Opfern als Begründung für folgende Maßnahmen ausgereicht hätte. Nicht gesagt wird, dass es taktisch unsinnig ist, sich absichtlich entweder enorm schwächen zu lassen (Zerstörung einer Flotte) oder als erstaunlich leicht angreifbar zu zeigen (9/11).

Bei Überlegungen zu Szenarien in think tanks oder anderswo werden immer alle irgendwie denkbaren Möglichkeiten durchgespielt. Auch abstruse. Das bedeutet aber nicht, dass man die als Ziele annimmt. Nicht genannt werden all die anderen ebenso angeführten und durchdachten Szenarien, die nicht passen. Das ist so, als ob jemand zu einem Würfel Videos aufnimmt, in denen er jeweils eine Zahl aufruft, und dann wird nach einem Würfelwurf nur das Video gezeigt mit der passenden Zahl, und behaupet, derjenige könne hellsehen.
 
Das Vorgehen gegen Saddam Hussein wird genannt. Nicht aufgeworfen wird die Frage, wie eine Gruppe ein dermaßen komplexes (wenn false flag) Unterfangen wie 9/11 so planen und durchführen kann, dass bis heute nicht das winzigste Beweisstückchen dafür gefunden wurde, oder irgendein Zeuge der Planung, obwohl die ganze Verschwörungstheoretikerwelt gesucht hat und immer noch sucht. Auf der anderen Seite diese Gruppe es aber nicht einmal geschafft hat, ein simples Dokument zu Saddams Waffen so zu fälschen, dass nahezu jeder, der die benutzten Programme zur Textverarbeitung näher kennt, das aufdecken kann.

Es wird fast durchgängig auf menschliche Aussagen gesetzt und nicht auf echte Nachweise. Wenn irgendein Historiker (über den man nahezu nichts findet) sagt, der Angriff auf Pearl Harbour wäre auf höchster Ebene bekannt gewesen, dann wird das als Tatsache dargestellt. Tatsache ist aber, dass man diese Frage bis heute nicht beantworten kann. Tatsache ist auch, sowohl bei Pearl Harbour wie 9/11, dass es nahezu andauernd irgendwelche Meldungen gibt, dass dieses oder jenes geplant ist oder passieren könnte. Nie wird aber dargestellt, wie schwierig es ist, die Relevanz zu beurteilen, und nie werden die ganzen anderen vorliegenden Information zu der einen vielleicht richtigen Meldung dargestellt. So kann man es im Nachhinein so aussehen lassen, als ob jemand das richtige gewusst und bewusst zurückgehalten hat. Auch hier passt das Würfelbeispiel. Alle Videos über alle Zahlen liegen vor, aber zum Nachweis, dass jemand die richtige Zahl gewusst hat, wird nur das passende gebracht.

Zeugen werden gebracht, dass man bei 9/11 wusste, dass ein terroristischer Angriff bevorstand und diese Information zurückgehalten wurde. Das widerspricht komplett den später gebrachten Behauptungen, es sei gar kein terroristischer Angriff gewesen. Das ist ein oft beachtetes Phänomen bei komplexen Verschwörungstheorien. Die Verfechter bringen eine Behauptung nach der anderen und bemerken gar nicht, dass das eine behauptete Szenario ein anderes ebenso behauptetes Szenario ausschließt. Oder dass ein gebrachtes Szenario etwas scheinbar Fragwürdiges löst, aber in Konsequenz viel mehr andere Fragwürdigkeiten aufwirft. So z.B. die No Plane These, bei der die in den Straßen gefunden teils großen Flugzeugteile unerklärt stehen bleiben und die nur dann funktionieren kann, wenn eine bis heute unbekannte Zaubertechnologie hätte eingesetzt werden müssen.

Es wird der Wissenschaftler Griffin genannt. Ein Religionswissenschaftler. Dem wurde schon so oft technischer Unsinn nachgewiesen, dass es bemerkenswert ist, wenn den jemand noch in einer Dokumentation bringt. Richtig grützig wird es, wenn man mal die im Film gebrachte Expertenliste sich anschaut. Steven Jones und Niels Harrit sind dabei. Dass Jones schon mal Jesus in Amerika nachgewiesen hat und Mormomenprediger ist, tut wenig zur Sache. Aber dass er als Physiker aus Fotos Dinge analysiert hat, die man mit naturwissenschaftlichen Mitteln daraus gar nicht analysieren kann, dass er Fotoinhalte als etwas anderes ausgegeben hat, und dass er Rostschutzfarbe bei 9/11 als Sprengschweißsatz Nanothermit erkannt hat, zusammen mit Harrit, tut sehr viel zur Sache. Beides kam im Forum mit entsprechenden Belegen dran. Wenn in einer Dokumentation diese scheinbaren Aufklärer mit angeführt werden, kann es mit der Dokumentation nicht weit her sein. Das mindeste, was sein MUSS, ist, dass die Gegenargumente neutral zu Sprache kommen.

Bemerkenswert auch, dass der Autor des Films, Massimo Mazzuco, SELBST in der Expertenliste auftaucht. Ups.

Dann werden Debunker genannt. Auch das sind nur Menschen und auch die liegen ab und an mal falsch. Aber ganz wie in den Verschwörungstheoretiker-Foren wird ein Debunker als generell unglaubwürdig hingestellt, wenn er nur einmal falsch gelegen hat, während man bei Verschwörungstheoretikern ignoriert, wenn sie fast immer falsch liegen, und nur die Dinge von ihnen bringt, die schwerer oder nur mit naturwissenschaftlichem Wissen verstanden und widerlegt werden können. Auch frappant, dass in der Hauptsache Journalisten zu Wort kommen, keine Wissenschaftler.


Warum kamen keine Abfangjäger bis zu den Flugzeugen. Der Film suggeriert, dass es in erster Linie darum geht, ob man weiß, wo die Flugzeuge sich befinden oder nicht. Das ist aber gar nicht das allein Entscheidende, sondern entscheidend ist, wie man mit Informationen in den verschiedenen Hierarchien umgeht. Ab wann man sicher von einer Entführung ausgehen kann, und wie leicht oder schwer es ist, dann Maßnahmen zu ergreifen. Bei einer normalen Entführung kommt man auch nicht auf den Gedanken, ein Flugzeug abzuschießen. Auch bei vielen anderen Entführungen sind die Flugzeuge schneller gelandet, als Abfangjäger zur Stelle waren. Bei tausenden Flugzeugen in der Luft und täglich diversen zu klärenden Ereignissen sind Entscheidungen nicht so trivial und schnell möglich, wie es scheint. Da das Pentagon gerade mal 2km von einem internationalen Flughafen entfernt steht, sind sehr oft startende und landende Verkehrsflugzeuge sehr nah. Auch da ist nicht trivial, dann das richtige Flugzeug abzuschießen, und zu entscheiden, ob das über dicht bewohntem Gebiet überhaupt Sinn macht. Abgesehen davon, dass bis zum Anschlag kaum jemand, der in der Flugüberwachung gearbeitet hat, sich vorstellen konnte, dass das Pentagon ein Ziel für sowas werden könnte. Der Knackpunkt ist aber, ob eine Verschwörung bzw. etwas von oben Gesteuertes vorliegt. Dazu kann ich jedem nur empfehlen, mal in die Tonaufzeichnungen bei NORAD zu hören. Dann erkennt man zwei Dinge: Dass es da viel chaotischer zugeht, als man denkt - und dass keine Anzeichen für irgendeine Verschwörung zu erkennen sind.

www.911myths.com/index.php?title=NORAD

Auch die genannte Anzahl von laufenden Militärübungen verdampft, wenn man genauer hinschaut.

www.911myths.com/index.php?title=War_Games

Hinterher wissen es immer ganz viele besser. Das gilt auch z.B. für ganz normale Übungen im Rahmen des Katastrophenschutzes. Auch da die Empfehlung, mal hinter die Kulissen zu gucken, was da regelmäßig immer wieder schief geht und wie chaotisch dort oft genug Abläufe sind, bedingt oft durch einfachste Dinge.

Es wird darauf hingewiesen, dass viele Verantwortliche nicht erreichbar waren. Es wurde aber nicht untersucht, ob das nicht relativ oft so ist, aus den verschiedensten Gründen, und ob es nicht weitere Verantwortliche gab. Noch einmal wiederholt: All das spricht für Entführungen von normalen Verkehrsflugzeugen durch Terroristen. Wenn das später in Frage gestellt wird, hat man sich selbst ein Bein gestellt.

Man kann noch etwas anderes aus der Angabe der Verantwortlichen ersehen. Es wird illustriert, wie enorm viele Mitwisser es gegeben hätte in allen Rängen. Dass nicht einer davon irgendwann darüber berichtet hätte, ist nach menschlichem Ermessen unmöglich.

Es wird überhaupt nicht die Frage gestellt, ob das vorhandene System überhaupt in der Lage gewesen wäre, Angriffe wie 9/11 effizient abzuwehren. Das muss aber erst geklärt werden, bevor man argumentiert, dass Menschen verantwortlich waren und deshalb hätten gemaßregelt werden müssen. Es gibt einige Untersuchungen darüber, die als Ergebnis hatten, dass das System nur unter glücklichen Umständen in der Lage gewesen wäre, effzient zu reagieren. Deshalb wurde ja eine neue Organisation, die sich auch um genau sowas kümmern soll, ins Leben gerufen, wie auch im Film angeführt.


Mineta. Der hat sich diverse Male selbst heftig widersprochen. Inbesondere was Zeitangaben angeht. Auch hier die Empfehlung, sich die Aussagen in Gänze im Original anzuhören / anzugucken. Dann wird einem ziemlich klar, warum Mineta ein sehr schlechter und recht konfuser Zeuge ist. Das ist kein Einzelfall, man befrage dazu mal Richter und Anwälte, was verschiedene Zeugenaussagen zu demselben Ereignis angeht. Da werden nahezu immer selbst die scheinbar einfachsten Dinge wie z.B. eine Autofarbe sehr unterschiedlich dargestellt. Und natürlich sind sich alle Zeugen sicher, recht zu haben.

www.911myths.com/index.php?title=Mineta
www.911myths.com/index.php?title=Dick_Cheney_at_the_PEOC



Die Entführer. Gleich ob ihre Fluglizenzen nun echt waren oder nicht, sie haben alle monatelange Schulungen in diversen Flugschulen hinter sich. Starts und Landungen sind schwierig. Aber nicht, riesige Gebäude auszumachen und zu treffen. Es wird ausgeführt, dass Hanjour nur in einem 737 Simulator geübt habe, und das Cockpit der benutzten Maschine anders ist. Ist es. Aber die entscheidenden Bedienelemente sind gleich. Wenn jemand einen Fiat fährt, wird er auch einen Ferrari fahren können. Nicht gut, aber das ist gar nicht nötig. Zudem gibt es Flugsimulatoren der benutzten Flugzeuge auf dem PC, die einen sich zumindest gut zurechtfinden lassen. Immer wieder wird von Piloten berichtet, wie gut diese Simulatoren inzwischen sind. Starten und Landen wird man dann nicht können, aber das wurde auch nicht gebraucht. Zu ihren Flugkünsten befragt man dann einen nicht involvierten Kunstflugpiloten. Das ist nur noch grotesk. Man hat später Menschen, die noch nie ein Flugzeug geflogen haben, die Aufgabe gestellt, in kommerziellen und auf PC Simulatoren die Gebäude aus der bekannten Flughöhe heraus im Sturzflug zu treffen (mit alter Software, die die intakten Gebäude noch beeinhalteten). Den meisten hat es mit nur ein wenig Training kein Problem gemacht. Einige haben es auf youtube festgehalten. In einem kommerziellen Flugsimulator hat man jemand, der ähnlich schlechte Flugkenntnisse wie Hanjour hatte, das Manöver fliegen lassen. Er hat das ohne Training mehrere Male hinbekommen. Man kann jetzt nur die anfänglichen Flugschulen zitieren, nach denen die Entführer nicht wirklich fliegen konnten - was die für das Attentat nicht benötigten Starts und Landungen und Theorie einschließt. Guckt man sich aber alle Flugschulen an, wo sie waren, können sie es schlecht, aber sie können es.

Man kann sich kommerzielle Piloten suchen, die behaupten, so jemand kann nicht ins WTC fliegen. Man kann sich ebenso kommerzielle Piloten suchen, die sagen, das ist sehr einfach. Von denen findet man signifikant mehr. Zitiert man aber nur die, die das Gegenteil behaupten, wird ein ganz anderer Eindruck suggeriert.

Auch wird einfach so angenommen, dass das Anfliegen des Pentagon mit flachem Winkel Absicht war. Es wird gar nicht die Möglichkeit betrachtet, dass dieser schwierigere Anflug aus der Not geboren wurde, weil der Entführer den anderen von oben aus irgendeinem Grund nicht hinbekommen hat. Für unbeabsichtigt spricht auch, dass das Flugzeug vorm Einschlag etliche Leuchtmasten abgetrennt hat. Das Risiko, durch solche Hindernisse vorher kaputt zu gehen, wird kaum jemand absichtlich eingehen. Das gilt genau so für eine false flag Operation. Niemand würde sich auf etwas einlassen, das im Vorhinein so gewollt mit solchen Risiken versehen ist.


Die Videoaufnahmen auf dem Flughafen. Jeder sieht, dass auch die keine normalen Videoaufnahmen sind. Zwar nicht so langsam wie die vorher gezeigten Aufnahmen eines anderen Systems, aber auch deutlich unter 30 Bilder pro Sekunde. Warum gibt der Film für jeden ersichtliche Tatsachen falsch an? Weil auch einige Webseiten sowas behaupten? Es gibt einige Zeugenaussagen ehemaliger Mitarbeiter zum damals installierten Videosystem. Die haben den genauen Typ angegeben und beschrieben, dass das Videos ohne Timestamps exportieren kann und in höherer Geschwindigkeit aufzeichen als die im Film gezeigten Aufnahmen eines Systems eines anderen Flughafens. Warum verschweigt der Film sowas?


Die Black Boxes. Sind weder unzerstörbar, noch sehen die nach einem heftigen Impakt und Brand noch irgendwie so aus wie im Film beschrieben. Auch bei früheren Katastrophen sind die schon zerstört oder nicht gefunden wurden. Bei 9/11 sind andere große Teile der Flugzeuge erst 2013 gefunden worden einige Straßen weiter.

911myths.com/index.php?title=The_Black_Boxes


Erlaubte Maximalgeschwindigkeit. Es gibt abhängig von der Flughöhe eine zugelassene Maximalgeschwindigkeit. Stimmt. Diese ist weit überschritten worden. Stimmt. Weil ein Flugzeug, das diese Maximalgeschwindigkeit überschreitet, strukturelle Schäden erleidet, kann es entweder kein Flugzeug gewesen sein oder nicht mit der Geschwindigkeit wie gesehen geflogen sein, denn es hat keine strukturellen Schäden erlitten. Falsch. Denn einerseits haben die zugelassenen Geschwindigkeiten einen sehr großen Sicherheitsabstand zu der gefährlich werdenden Geschwindigkeit, und andererseits KANN ein Schaden auftreten, MUSS aber NICHT. Es gibt schlimme dokumentierte Abstürze, bei denen die besagte Maximalgeschwindigkeit weit überschritten wurde, und das Flugzeug bis zum Zerschellen am Boden intakt blieb. Z.B. sind auch die Klima / Temperatur / Luftfeuchte / Windbedingungen mit ausschlaggebend, wann etwas passiert. Es ist richtig, dass bei einem Flug in Bodennähe die Kraft der Triebwerke kaum ausreicht, um auf diese Geschwindigkeit zu kommen. Die Flugzeuge sind aber im Sinkflug angekommen, da ist das kein Problem.

Es ist Bauernfängerei, ein Video zu zeigen, bei dem das Flugzeug in der Luft wegen zu großer Geschwindigkeit auseinanderbricht, und dann zu suggerieren, deshalb müsse das bei anderen Flugzeugen unter anderen Umständen genauso sein.

Warum kann kein Pilot reale Auskünfte dazu geben? Weil niemand sich freiwillig in die Nähe dieser Geschwindigkeit begibt.


Handies. Es wird behauptet, weil Handies in den Höhen nicht mehr funktionieren, müssen die berichteten Anrufe gefakt sein. Das ist schlicht falsch.

www.911myths.com/html/mobiles_at_altitude.html

Ob und wie das geht, ist z.B. auch enorm von der Zusammensetzung der Luftschichten abhängig. Enorm wechselnde Reichweiten auf den entsprechenden Frequenzen kann jeder Funkamateur bestätigen. Das ist aber gar nicht erforderlich, denn die für solche Handies angegebene Reichweite bzgl. des nächsten Funkmastes ist deutlich größer als die Flughöhe. Andernfalls müsste es ja auch viel mehr Funkmasten geben - wobei durch Hindernisse auf der Erde die Reichweite auch noch viel geringer ist. Wenn ich mit dem Auto fahre, kann ich auch diverse Stunden telefonieren und von den jeweils neuen Funkmasten, an die ich übergeben werde, nichts mitbekommen. Durch die große Höhe im Flugzeug sind diverse Masten gleich erreichbar, da wechselt das nicht so schnell, wie die Fluggeschwindigkeit suggeriert. Dass ein Gespräch abbricht, muss man am anderen Ende nicht mitbekommen.

Dass etwas wie "es ist abgekartet" gesagt wird - natürlich, die Terroristen untereinander. Schließlich wurde vorher gerade gesagt, dass die telefonierenden Passagiere vom WTC Einschlag erfahren hatten.

Wie die sehr vertrauten Menschen am Telefon live (!) gefakt hätten werden sollen, wird nicht gesagt. Auch nicht, warum Drahtzieher das extrem hohe Risiko eingehen sollten, dass einer der Menschen aus dem Flugzeug am Telefon live das ganze aufdeckt. Denn für ihren Zweck wären solche Telefonate überhaupt nicht nötig.


Was bleibt? Die fehlenden Seriennummern der gefundenen Voice Recorder in den Reports. Was beweist das? Dass die darin fehlen. Mehr nicht. Wollte jemand absichtlich fälschen, hätte er dafür gesorgt, dass die, in Wartungslogs aufgeschrieben, in die Reports kommen.


"Auch einige der bekanntesten Debunker (Entlarver von Verschwörungstheorien) kommen zu Wort und werden durch die Bank widerlegt."

Also im ersten Teil nicht im Mindesten. Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.


Immerhin, ein Satz, der danach in besagtem Blog gefallen ist, stimmt:

"Wahrhaft erschütternd, wie plump dieses ganzes Lügengebäude ist, welches uns mit 9/11 präsentiert wurde"

... von den Verschwörungstheoretikern.

Leader
18. January 2017
12:42:00 CET

Der Film 11. September - Das neue Pearl Harbor - Teil II

Einige Zeugen haben ein kleineres Flugzeug gesehen? Einige Zeugen haben auch einen Engel über den WTC Towern gesehen, andere ein UFO. War deswegen dort ein Engel, oder ein UFO? Menschen können nur etwas einschätzen, was sie kennen. Wer z.B. Flugzeuge nur von Weitem gesehen hat bislang, kann die Größe nicht einschätzen. Schon gar nicht, wenn sich das Flugzeug sehr schnell bewegt oder der Winkel ungünstig ist. Wurden die Zeugenaussagen daraufhin analysiert, von wo aus die Beobachtungen gemacht wurden und wie lange? Die Zeugen im Film waren sich selbst nicht sicher. "Ich meine ... gesehen zu haben" oder "Ich meine, es war ...". Andere waren sich sehr sicher und haben genau das Flugzeug gesehen, was entführt wurde. Warum bringt man die nicht? Wenn es 100 Zeugen dafür gibt, und 5 dagegen, und man die nur 5 bringt - was ist das dann anderes als suggestive Manipulation? Warum ist ein Zeuge glaubwürdig, der vom Sturz ins Pentagon redet, obwohl es ja gerade nicht hineingestürzt ist?
 
Es gibt zu Zeugen diverse Experimente. Heraus kamen zwei hier relevante Dinge: Zeugen sind durch anderes als die eigentliche Beobachtung extrem beeinflussbar. Das Gehirn ersetzt fehlende Informationen so lange, bis dem Zeugen das subjektiv plausibel erscheint. Das geht unterbewusst, und so weit, dass nicht existente Dinge gesehen wurden und die Zeugen auch auf Nachfrage sich zu 100% sicher sind, das gesehen zu haben. Das andere ist, dass man, wenn man nur irgendwas öffentlich behauptet, auch etwas komplett Ausgedachtes, und dann Zeugen dafür sucht, immer welche findet. Umso mehr, je öffentlichwirksamer das Ereignis ist. Es gibt bei etlichen Menschen einen erstaunlichen Drang, ins Fernsehen, ins Radio, in die Zeitung zu kommen. Wer zu sein, den man fragt, auf den man hört. Man kann kaum feststellen, wie viele solche Zeugen dabei sind und wer und warum, aber es gibt immer solche.


911myths.com/index.php?title=American_Airlines_Flight_77_Crash_Evidence
 

Nur kleine Flugzeugteileteile am Pentagon? Um das überhaupt beurteilen zu können, muss man wissen, was bei so einer Geschwindigkeit und so einem Aufprall überhaupt übrig bleiben kann. Dazu muss man sich andere Crashs angucken - und stellt fest, erstaunlich wenig und erstaunlich klein. Genau das hat man gefunden. Obendrein noch Teile, die eindeutig für ein Verkehrsflugzeug sprechen. Der Film geht überhaupt nicht darauf ein, sondern suggeriert nur, dass es zu wenig und zu kleine Teile sind. Wer, der sich das anguckt, hat sich schon mal ähnliche Einschläge angeschaut, um das beurteilen zu können?
 
www.momanda.de/groups/topic/view/group_id/876/topic_id/1375/post_id/5517
www.rense.com/general32/phot.htm
www.popularmechanics.com/military/a5659/debunking-911-myths-pentagon/
911research.wtc7.net/essays/pentagon/#debris
911review.com/errors/pentagon/nodebris.html


Der Winkel und die Einschlagsbreite. Im Film wird leider vergessen zu beschreiben, dass so, wie sie rechnen, nur gerechnet werden kann, wenn es eine Projektion wäre. Ist es aber nicht. Auch dass Teile des Flügels abbrechen, bevor sie aufschlagen, eben genau durch den Winkel, wird nicht berücksichtigt. Wie schwach die Argumentation der nicht zerborstenen Fenster ist, bemerkt der Autor selbst. "Die Fenster SCHEINEN eher durch ein Explosion zerstört". Dazu müsste er den Unterschied wissen und darlegen. Macht er abernicht. Im Gegensatz zum WTC hat das Pentagon eine massive Steinfassade und die Einschlaggeschwindigkeit war grob die Hälfte, die mitgebrachte kinetische Energie (Bewegungsenerie) also ein Viertel. Da ist es nicht unwahrscheinlich, dass leichte Aluteile nicht eindringen, sondern zerschellen. Sind Fenster von weiter außen stehenden Säulen oder Mauern umfasst, ist der Flügel abgebrochen oder zerschellt, bevor er das Fenster erreichen kann. Erschütterungen durch den Einschlag können durchaus sprödes Mauerwerk zerbröseln und ein wenig elastischere Fensterrahmen intakt lassen. Zerschellt bedeutet bei der immer noch sehr großen kinetischen Energie, dass sich Tragflächen und Leitwerk weitgehend zerlegt haben. Wie sowas aussieht, kann man an anderen Crashs feststellen, bei denen auch keine großen Teile mehr übrig blieben. Der Hohle-Zylinder-Vergleich ist völlig falsch dargestellt. Ein Zylinder längs - kann ein Loch schlagen - wirkt völlig anders als ein Zylinder quer - kann eher keins schlagen. Man kann das auch anders angehen und berechnen, welche Masse bei der vorgegebenen Bewegung pro Fläche aufschlägt und welche Energie sie hat. Es kommt heraus, dass der Rumpf eine erheblich größere Energie hat als die Tragflächen. Genau das, was passiert, wenn man das, was der befragte Experte im Film sagt, zu Ende denkt. Leider wird das im Film nicht gemacht. Leider werden im Film keine anderen Crashs gezeigt, bei denen genau das passiert ist. Es stimmt nicht, dass die Triebwerke nahezu unzerstörbar sind. Gerade die schnell drehenden Turbinenschaufeln zerlegen sich schon komplett bei der kleinsten Unwucht und zerstören anderes mit. Da auf die Temperaturstabilität zu verweisen, führt absichtlich in die Irre. Und - es sind Triebwerkteile gefunden worden - genau das gibt der Film ja selbst an. Es geht dort also ausschließlich um die falsche Fährte der Zerstörbarkeit.

www.rense.com/general32/Damage9.jpg

Hat man gezeigt, wie das bei anderen Crashs ist mit den Triebwerken? Nein. Man führt Zuseher in die Irre, denn gezeigt wurden nicht Crashs, bei denen das Flugzeug gegen eine Wand flog, sondern flache Abstürze auf weichen Boden. Das ist Manipulation der Zuseher.

Was blieb hier übrig?
images.indianexpress.com/2015/03/francedebris3.jpg

Der im Film gebrachte Experte sagt, dass der Rumpf erst zusammengepresst wird. Eine annähernd kugelige Form dessen ist das, was man erwartet. Die entsteht auch, wenn das, was mit der großen kinetischen Energie nach vorne fliegt, aus vielen kleinen Teilen besteht, weil die stehengebliebenen Pfeiler innen es aufgetrennt haben. Energetisch, was das Durchbrechen von Mauern angeht, kein Unterschied. Geschwindigkeit und Masse und damit die Energie bleiben nahezu gleich. Gerade WENN es viele kleine Einzelteile sind, ändern die Pfeiler wenig und bleiben stehen. Darauf geht der Film überhaupt nicht ein. Das ist aber, worauf es ankommt. Und nicht, was jemandem, der sich mit solcherart Einschlägen und deren technisch physikalischem Hintergrund nicht in die Tiefe befasst hat, komisch vorkommt.

Die genannten Eigentümlichkeiten sind nicht eigentümlich, sondern möglich bis wahrscheinlich. Auf keinen Fall lässt sich daraus ableiten, dass Ablauf oder Flugzeug anders waren als offiziell festgestellt.

Analysiert man die Schäden und Zeugenaussagen genauer, passt das ziemlich gut zusammen ebenso wie die Bilder der beiden Überwachungskameras. Die unscharfen Aufnahmen lassen auch andere Spekulationen zu, weil sie nicht genug Informationen beeinhalten, aber eben auch den bekannten 757 Einschlag. Aber nur der passt genau zu allen Schäden und den überwiegend meisten Zeugenaussagen. Netterweise gibt es auch Truther, die andere Truther widerlegen, wie in folgenden Links zu sehen.

www.9-11tv.org/the-pentagon-plane-puzzle/85-pentagon-area-surveillance-cameras
911speakout.org/wp-content/uploads/BlinkedPentagonPlane.html
www.foreignpolicyjournal.com/2016/10/07/bringing-closure-to-the-911-pentagon-debate/
www.scientificmethod911.org/docs/Honegger_Hypothesis_042916.pdf


Shanksville. Der Boden dort ist weich, und es wurden Trümmerteile enorm weit verstreut gefunden. Wenn man jemandem nur erzählt, da ist eine 757 reingekracht und man sieht nahezu nichts, wird er sagen, kann nicht sein. Erklärt man ihm aber die spezielle Bodenbeschaffenheit (eine mit weichem Boden zugeschüttete Mine), zeigt ihm Ausgrabungsfotos davon, usw., wird er nicht mehr dieser klaren Meinung sein. Wieder werden, anstatt das zu erläutern, einfach nur Zeugen gebracht. Die das nicht wissen können.

Dann wird das bekannte Ernie Stull Interview gezeigt. Falsch geschrieben als "Stuhl", aber das ist nur ein Flüchtigkeitsfehler. Leider wird nicht gezeigt, was Ernie Stull gesagt hat, als er gefragt wurde, was er mit "no plane" gemeint habe. Selbstverständlich sei da ein Flugzeug gewesen. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses zig Male sonstwo schon aufgeklärt wurde, verwundert es sehr, wenn der Film das noch bringt OHNE das. In Deutschland ist das etwas bekannter, der Publizist Gerhard Wisnewski ist u.a. wegen genau dieser Verfälschung der Aussagen Stulls beim WDR entlassen worden.

www.911myths.com/html/there_was_no_plane.html

Der Absturzwinkel. Gerade der flachere Winkel lässt das Flugzeug so tief eintauchen. Würde es senkrecht eintauchen, verdichtet sich der Boden sehr schnell. Taucht es flach ein, kann der Boden erheblich besser ausweichen. Das, was man sieht. Verglichen wird mit Lockerbie und anderen Abstürzen - anderer Boden, anderes Flugzeug, anderer Winkel, andere Geschwindigkeit. Das ist Irreführung.

Die Explosion. Ist deswegen anders als bei vergleichbaren Abstürzen eben wegen des weichen Bodens. Sollte jedem einleuchten.

Wenn ein Flugzeug, das kleine weiße, darum gebeten wurde, nach der 757 Ausschau zu halten, war es natürlich schon vor dem Absturz in der Nähe. Hier wird ein logischer Bruch suggeriert, der nicht da ist.


Abbruch durch Sprengung bei zigtausend Opfern und völlig ungewissem Ausgang, weil zu hohe laufende Kosten? Ahja. Und niemand der hunderte bis tausende Menschen, die daran hätten mitwirken müssen, geht zur Polizei? Was ein Blödsinn.  Hat Silverstein reichlich davon davon profitiert? Nicht wirklich:

www.911myths.com/html/wtc7___silverstein.html


Architects and Engineers - 2000 Experten? Mitnichten. Jeder konnte sich anmelden, auch ohne Architekt oder Ingenieur zu sein, und als es noch einsehbar war, war da eine Rubrik, warum man sich angemeldet habe. Ganz viele habe da Gründe reingeschrieben, die überhaupt nichts mit ihrer Expertise zu tun haben. Anmelden konnte man sich weltweit. Die Gesamtzahl ist aber nur im Promillebereich allein der Anzahl amerikanischen Architekten und Ingenieure. Auch hier, leider werden nicht die Stimmen derjenigen Architekten und Ingenieure gebracht, die nicht an eine Verschwörung glauben.

lies-of-the-truth-movement.blogspot.com/2009/05/one-would-hope-that-organisation-that.html
lies-of-the-truth-movement.blogspot.com/2009/05/gages-missing-architect-isnt-architect.html
lies-of-the-truth-movement.blogspot.com/2010/10/richard-gages-structural-engineers.html


Wieviele von den gebrachten Experten haben eigentlich solche Gebäude wie die WTC konstruiert? Der hier hat:

www.momanda.de/groups/topic/view/group_id/876/topic_id/1375/post_id/5516

Und was sagen eigentlich die, die das damals konstruiert haben? Leider lässt man die Aussagen der wirklichen Konstrukteure der WTC Tower außen vor. Denn die haben gesagt, dass man von einer gerade landenden Maschine ausgegangen wäre, die mit niedriger Geschwindigkeit in den Tower flöge und dass man gegen die Auswirkungen eines Feuers wie gesehen an 9/11 machtlos wäre. Man ist von einer 707 ausgegangen, das sieht man auch kurz im Film, wo kurz ein entsprechender Zeitungsartikel zu sehen ist aus 1964. Siehe hier die Aussagen dazu von Leslie Robertson, dem Chefingenieur für den strukturellen Aufbau:

www.nae.edu/File.aspx?id=7345

"Die zwei Türme waren die ersten Strukturen außerhalb der Militär- und Atomindustrie, die entworfen wurden, um einem Einschlag eines Boing 707 Jet Airliners widerstehen zu können. Es wurde angenommen, das die Maschine im Nebel die Orientierung verliert beim Landeanflug auf JFK oder Newark. Nach dem Stand unseres Wissens war wenig bekannt über die Auswirkungen eines Feuers ausgehend von so einem Flugzeug, und kein Design war für diese Umstände ausgelegt. In der Tat waren zu diesem Zeitpunkt keine Brandschutz-Systeme verfügbar, die die Auswirkungen solcher Brände hätten kontrollieren können."

Im Weiteren erklärt der Chefingenieur dann auch, warum und wie die Türme eingestürzt sind. Beim Einschlag ist entscheidend die kinetische Energie des Objektes, was da einschlägt. Die Geschwindigkeit geht im Quadrat ein, das ist Schulphysik. Die Einschläge sind mit der vierfachen Geschwindigkeit erfolgt, wie die Ingenieure damals angenommen haben (kann man auch selbst aus diversen Videos berechnen, wenn man die Größe benachbarter Objekte kennt). Allein das macht also schon eine 16fache (!) kinetische Energie aus gegenüber dem angenommenen Einschlagsfall bei der Konstruktion. Hinzu kommt das Treibstoffgewicht, bei einer landenden Maschine wie angenommen sicher auch noch viel weniger als bei dem Attentat.
 
Der Film zeigt es selbst - die Außenhaut wird mit vorgefertigten Teilen aufgebaut, die vernietet werden. Die können das Gebäude gut tragen, aber haben wenig Seitenstabilität, das wird im Film völlig außer Acht gelassen. Auch, dass weder die äußere Struktur, noch die innere allein stehen können. Nur durch die eingehängten Stockwerke zusammen klappt das. Für den Innenteil sieht man das nach dem Zusammenbruch, da bleibt der Kern noch eine Weile stehen und knickt dann ein. Kracht ein Flugzeug von außen rein, knicken die meisten Außenelemente an der Vernietung ein. Das, was man auf Fotos und Videos sieht. Der Film hat auch vorher schon die Fragilität eindrucksvoll gezeigt, als es um die Energiekosten ging, die Aufnahme im Gegenlicht. Massive Konstruktion? Eigentor, würde ich sagen.

https://www.allmystery.de/i/tffba342d6_7yxlvo5.jpg
Fotografiert nach Fertigstellung, bevor Büromöbel und Trennwände hineingestellt wurden.

Die Aussage, dass normale Bürogebäudefeuer Stahl nicht schwächen können, ist schlicht falsch. Auch da werden Temperaturen bis 1000 Grad gemessen. Bei Zugwind - wie im WTC - noch höhere Temperaturen (was macht der Schmied, wenn er hohe Temperatren bekommen will?). 500 Grad reichen, um Stahl entscheidend zu schwächen. Dass und auch wie wenig Kerosin ausreicht, sieht man hier:

www.momanda.de/groups/topic/view/group_id/876/topic_id/1375/post_id/5518

Keine Stahlkonstruktion sei durch Feuer zusammengebrochen? Da frage man mal die heimische Feuerwehr nach Industriehallen und warum die Brandbekämpfung aus genau dem Grund so gefährlich ist. Oder gucke sich das Windsor Tower Feuer an. Die reine Stahlkonstruktion davor ist nur durch Feuer komplett zusammengebrochen. Und da ist nichts reingesaust, was den Feuerschutz an den Trägern zerstört hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Torre_Windsor

Dass ein Feuer lange und intensiv gebrannt hat, sieht man an den Rauchschwaden. Die kann niemand wegdiskutieren.

Im Film werden wieder nur selektiv Ausschnitte ohne Kontext zitiert, und alle Tatsachen, die für einen hauptsächlich durch Feuer ausgelösten Einsturz sprechen, werden weggelassen. Dazu kommen die beschriebenen handfesten Lügen, was reine Stahlkonstruktionen bezüglich Feuer angeht.

Es wird im Film wie so oft bei den Verschwörungstheoretikern vom Schmelzen von Stahl geredet. Das ist Blödsinn. Leider muss man wieder und wieder darauf hinweisen, dass keine offizielle These das erfordert und auch nie, auch nicht anfänglich, davon ausgegangen wurde, wie im Film suggeriert. Dass bei 500 Grad Celsius Stahl die Hälfte seiner Tragfähigkeit verloren hat und pro 100 Grad sich die Länge eines Trägers je Meter um 1.2 mm ändert!
 
Der innere Kern ist nicht allein standfähig. Warum sollte er stehenbleiben?

Der Brandschutz der eingehängten Etagen war ein aufgespritzer Schaum, das kann man im Film auch erkennen. Der kann sehr einfach abgekratzt werden. Dann zu sagen, dafür gäbe es aber keinen Beweis, ist nur noch dreist. Insbesondere das Schwingen des Towers als Beweis dagegen anzugeben. Jeder sieht, dass das Flugzeug viel schneller durchschießt als der Tower nachgibt. DAS rasiert den Schutz ab. Das Schwingen ist Reaktion auf die gewaltige von einer Seite eingebrachte kinetische Energie und geschieht viel langsamer. Wenn ich in einem Stockwerk die Strahlträger sandstrahle, ruckelt auch nichts im Stockwerk darunter.

Auf die Temperaturen der Außenpfeiler zu verweisen, ist ebenso Irreführung, wenn man die Temperatur an der Außenfassade mit einer Wärmebildkamera aufnimmt. Großflächig außen 120 Grad bedeutet eine erheblich höhere Temperatur innen.

Der Pearl Harbour Vergleich hinkt gewaltig. Der Angriff damals wurde gefilmt, und es macht keinen Sinn, festzustellen, welcher japanische Pilot genau welche Bombe wohin geworfen hat und warum. DAS wäre der richtige Vergleich.

Die Physik. Newtons 3. Gesetz soll verletzt worden sein. Das Gesetz allein nutzt einem hier jedoch nichts. Der Impulserhaltungssatz reicht nicht, denn die Struktur des Gebäudes ist entscheidend. Diejenige, die sagen, das 3. Newtonsche Gesetz würde verletzt, bringen als Beispiel, dass 10 Stockwerke, die einstürzen, maximal 10 Stockwerke darunter mitreißen können wegen Kraft = Gegenkraft. Wenn 10 Stockwerke weggerissen wurden, ist die dann fallende Masse schon 20 Stockwerke, das haut nicht hin. Eine andere Überlegung zeigt ebenso den Unsinn. Man nehme an, dass ein einziges Stockwerk aus 100m Höhe auf die anderen fällt, Das wird sicher auch nicht nur ein einziges weiteres Stockwerk abbrechen lassen. Ebenso wie ein Hammer aus 1cm Höhe auf den Fuß kaum zu spüren ist und aus 10m Höhe den Fuß zertrümmert. Fakt ist, dass es sehr auf die Struktur ankommt. Ob die z.B. zulässt, dass zeitweise (!) Massen ohne großen Widerstand durch die Gravitation beschleunigt werden und damit ihre kinetische Energie erhöhen können. Die Struktur wird z.B. von der Gallionsfigur der Architects & Engineers for 9/11 Truth, Richard Cage, und anderen falsch als homogen angenommen. Ist sie aber nicht. Genauer, es wird dabei angenommen, dass die Struktur durchgehend einen Widerstand entgegensetzt. Das ist aber nicht der Fall, wenn der Einsturz durch Abreißen der Aufhängung der nur eingehängten Stockwerke geschieht und innere Säule und Außenfassade allein nicht standfähig sind und durch das Abknicken der nur genieteten Träger mitgerissen wird. Das, was man sieht. Das allein wäre die Pancake These. Lesen kann man oft, dass die längst widerlegt sei und auch das NIST nicht mehr daran festhielte. Dabei muss man aber unterscheiden: Die Auslösung des Zusammenbruchs war nicht Pancake, also dass ein Stockwerk sich gelöst hat und auf das darunter geknallt ist. Die Auslösung war eine Schwächung der inneren Säule durch den Einschlag und Feuer, dann ist die zusammengebrochen und hat Stockwerke mitgerissen und die Außenfassade. In Wirkung kam dann die kinetische Energie der gesamten Masse des Gebäudeteils darüber, nicht nur eines Stockwerks. Danach war es Pancake (ähnlich). Die Masse addiert sich und nach Abbruch eines Stockwerks und Abknicken der Fassade ist bis zum nächsten Stockwerk nur noch wenig Gegenkraft, die kinetische Energie erhöht sich mehr, als das Abreißen und Abknicken geschluckt hat. Deswegen auch das schnelle Fallen - das Abreißen und Abknicken bremst kaum. Die zusammengestürzten WTC können nur selbst stehen mit Außenfassade, eingehängten Stockwerken, Kern. Fällt etwas davon weg, bzw. wird zu stark geschwächt, stürzt alles zusammen. Man muss sehr genau darauf gucken, wieviel Energie geschluckt wird, und wieviel neu freigesetzt. Das ist nichttrivial und deswegen sind zu einfache Erklärungen meist angreifbar. So ein Zusammenbruch wird progressiver Kollaps genannt und ist seit 9/11 Forschungsthema. Heraus kam nicht nur, dass der Ablauf bei den WTC damit erklärt werden kann, sondern dass auch andere Gebäude empfindlich dafür sind. Daraufhin gab es neue Normen und das Überprüfen dieser Möglichkeit ist Pflicht. War es bei den WTC noch nicht. Da hat man sich nur auf die Tragkraft bezogen und eine so große Schwächung wie bei 9/11 als unwahrscheinlich ausgeschlossen.

Es ist so oft im Netz erklärt worden, so dass man sich wundert, wie ein Filmemacher das übersieht, es sei denn, es ist absichtlich. Ebenso das mit dem freien Fall. Guckt man sich die Videos an, sieht man heraustiebende Teile deutlich schneller fallen als den Rest. Ups, dann müssten die ja schneller fallen als freier Fall. Oder mal Verinage bei youtube eingeben. Ohne Sprengstoff. Fallen die Gebäude langsamer als die WTC? Nein.

Auch der zweite Teil der (Schein)Dokumenation hält nichts von dem, was angekündigt war.

Es wird allerdings klar, warum dieser Film kaum jemand interessiert. Immer noch nichts Neues, dafür suggestive Manipulation und Lügen. So wird es nichts mit der geforderten Aufklärung.

Leader
5. June 2017
14:58:18 CEST

Neues Altes.


Die Schreiber im 9/11 Blog sind anscheinend nicht in der Lage, sich erst beide Seiten zu einem bestimmten Thema anzuschauen, bevor sie schreiben. Es werden weiterhin nach der Methode des cherry picking einzelne Meinungen gebracht, ohne darüber nachzudenken, ob diese Meinungen denn wirklich begründet sind. Gerade da bisher keine einzige geäußerte Meinung in diesem Blog den Fakten nach Bestand hatte, ist diese Art des Augenschließens bemerkenswert. Man hält an seiner Grundüberzeugung fest, auch wenn alle Gründe dafür zerbröselt sind.

Was wurde neu gebracht. Also neu in besagtem Blog, die Dinge sind ansonsten Jahre alt.

"80-90% dieser gigantischen Stahltürme "in Staub verwandelt wurden" - Der Stahl und der Rest wurde nicht zu 80% in Staub verwandelt. Es gibt reichlich Fotos von den Halden, wo alles gesammelt wurde. Kam hier im Forum schon. Man stelle sich ein Kartenhaus vor. Man nimmt unten eine Karte weg, das bricht zusammen. Wie hoch ist der Resthaufen? Klar, der Vergleich hinkt. Ist aber deutlich näher an der Realität als die Vorstellung eines massiven Turms.

https://www.allmystery.de/i/tffba342d6_7yxlvo5.jpg

"Aufschlußreiche Verbindung zu 9/11" - Guckt man sich allein die genannte Goldmenge an, stellt man fest, dass die um Größenordnungen über der bislang auf der Erde in allen Jahrtausenden insgesamt geförderten Menge an Gold liegt. Damit hat sichs mit jeglicher Glaubwürdigkeit.

"Wer hat das je gesehen?" - Zum Beispiel jeder, der in einen Reiseführer geschaut hat oder mal bei Tripadvisor. Es wurde davon berichtet in diversen Zeitungen, ein Expräsident der USA war bei der Eröffnung dabei.

"Kann dieses Bild/Video die kontroversen Debatten ein für alle Mal beenden?" - Ganz sicher nicht, denn was passiert, wenn Trümmerteile von oben in ein so aufgebautes Hochhaus fallen? Die Seitenwände bleiben stehen, weil sie nach oben hin sehr stabil sind, das Innere wird nach unten zerstört. Dass im Video Gebäude auch noch verwechselt werden, sei nur am Rande erwähnt.

"Der gemessene(!) freie Fall des WTC7 für 2,5 sec. könnte den offiziellen NIST-Report zu Fall bringen." - Nein, weil altbekannt und in großen Teilen falsch gefolgert. David Chandlers diverse Thesen sind schon so oft als falsch erkannt worden, da wundert es eigentlich nur, wie einem das entgehen kann. Hier nimmt er falsche Messpunkte und ignoriert die Vorgeschichte, nämlich dass erst eine tragende Stütze durch das Feuer wegbrach und dann ein Großteil des inneren Gebäudes, erst danach kam eine Freie Fall Phase eines Gebäudeteils, dessen Abstützung völlig zerstört war. Der freie Fall dabei ist gar kein Argument gegen einen Einsturz. Im NIST Dokument wird das genauer analysiert und erklärt. Der freie Fall kommt dabei auch vor, NIST NCSTAR 1-9, Abschnitt 12.5.3:

"In Stage 2, the north face descended at gravitational acceleration, als exterior column buckling progressed and the columns provided negligible support to the upper portion of the north face. This free fall drop continued for approximately 8 stories (105 ft), the distance traveled between times t = 1.75 s and t = 4.0 s."

"Dr. Daniele Ganser" - Der Daniele Ganser, der trotz wirklich überwältigender Gegenbeweise an der Nanothermit These festhält und der in öffentlichen Diskussionen auf sachliche Einwände ziemlich unsachlich reagiert. Im gebrachten Video verschweigt er, dass schon bei Erscheinen des ersten Reports darauf hingewiesen wurde, dass WTC7 nachgereicht wird und warum. Er verschweigt den später erschienenen Report.  Er verschweigt, dass WTC7 über 7 Stunden lang heftig von unten nach oben gebrannt hat. Dies alles zu verschweigen ist nicht Suche nach der Wahrheit, sondern MASSIVE Manipulation seiner Zuhörer. Cui bono? Daniele Ganser, der sein Geld mit Vorträgen und Büchern verdient. Keine Sensationen, kein Geld. 

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