Resonanz – Kraft der Gedanken, Emotionen und Gefühle » Discussions

Schnelle und Langsame Gedanken

16. December 2011
22:19:06 CET
Ich persönlich versuche so wenig wie möglich zu denken, aber ich habe auch noch nicht geschafft alles nur einfach zu fühlen, wie es ist und nicht noch darüber nachdenken. Um die Gedanken auszuschalten, benutze ich den Beobachterzustand den du in der Fangruppe Bewusstsein, Seele, Geist und Unterbewusstsein kennen lernen kannst. In Wirklichkeit kann man Gedanken nicht ausschalten, man kann nur wählen ob man sich von den Gedanken mitreißen lässt oder unbeeinflusst bleibt. Genau dafür ist der Beobachterzustand, um diese Wahl zu haben, aber auch um mit einen Abstand die Gedanken zu beobachten und den Gedankenfluss eventuell in eine andere Richtung zu lenken.
Anders gesagt haben wir die Gedanken immer und wir können die nicht abschalten, weil das Hirn immer einen Gedanken braucht, um irgendwas zu verarbeiten. Wer sich mal mit Informatik beschäftigt hat, der weiß, dass jeder Prozessor einen NOP-Operation hat. Operationen sind die Gedanken eines Prozessors und die NOP-Operation im Unterschied zu Devidieren, Multiplezieren, Verschieben und andere Operation tut rein gar nichts. Man kann den Prozessor nicht einfach so abschalten, wenn du zum Beispiel am Computer nichts machst, weil man sonst alles neu laden müsste und du immer einige Minuten warten müsstest. Die NOP-Operation beschäftigt einfach das Hirn des Computers, weil man die Lücken im Denken des Prozessors mit etwas füllen muss.
Das ist der Trick bei Affirmation oder Mantras, wo man anstatt irgendeinen Gedanken, einen sinnvollen Gedanken in die Gedankenketten einfügt, damit das Hirn etwas sinnvolles tut und nicht wieder sich über die Nachbarn aufregt.
Damit kann man den Inhalt der Gedanken steuern. Man wiederholt einfach etwas, „Ich bin ein toller Mensch“, „Ich verdiene mein Geld mit Leichtigkeit und Freude“, etc.
Aber wir wollten ja über den Unterschied der schnellen und langsamen Gedanken sprechen.
Aus dem obigen ist es verständlich, dass wir immer einen Gedankenfluss oder Gedankenketten haben, aber aus was bestehen die.
Die meisten Gedankenketten, die wir als Inneren Monolog bezeichnen bestehen aus den schnellen Gedanken. Diese Gedanken haben keinen Einfluss auf unser Leben, weil diese sehr mental sind. Diese Gedanken werden schnelle Gedanken bezeichnet, weil die Gedankenketten dieser Gedanken unwahrscheinlich schnell sind. Wir merken gar nicht, wie wir von den einen Thema in das nächste gesprungen sind und wieder zurück und dann wieder ein ganz neues Thema angefangen haben.
Jedoch verlangsamen sich die Gedanken sobald sich in das Bewusstsein eine Emotion einschleicht. Durch die Emotion wird ein Gedanke viel bunter, lebendiger, erfüllter und dadurch etwas langsamer. Es ist nicht mehr so einfach von einen Thema in das andere zu Springen, es ist sogar nicht mehr möglich aus dem Thema raus zukommen. Wenn man aus dem Fenster raus guckt und den Nachbarn beobachtet, dann kann man nachdenken, was er an hat, wen bei sich hat und so weiter, aber sobald er ein Stück Mühl auf deinen Grundstück wirft und du dich darüber aufregst verlangsamen sich die Gedanken und du denktst nur noch darüber nach wie er es wagen kann auf dein Grundstück Mühl zu werfen. Wenn du dich aber nicht aufregst, dann erinnerst du dich noch wie toll ihr letztes mal geredet habt, was ist eigentlich mit seiner Gesundheit und so weiter. Das Problem mit den Langsamen Gedanken ist, dass diese sich in der Realität materialisieren. Je mehr du dich aufregst, um so mehr bekommst du von dem, was du dir in den Langsamen Gedanken vorgestellt hast. Die Emotion muss nicht unbedingt Ärger sein, es kann auch Wut, Freude, Angst, Liebe, Enttäuschung, Dankbarkeit, etc. sein. Die Langsamen Gedanken sind nur dann ein Problem, wenn man sie unkontrolliert benutzt. Denn Träume sind auch nur Langsamen Gedanken, wenn man aber versucht mit schnellen Gedanken zu träumen, wird man nicht von dem, was man sich so vorgestellt hat, materialisieren.
29. December 2011
13:07:11 CET
. . . ich befasse mich schon längere Zeit, mit Gedankenkontolle. Anfangs war ich damit total überfordert, denn es ist eine Flut von Gedanken, die durch den Kopf geistern. Ich rate dazu, im ersten Schritt, diese Gedankenströme bewusst wahrzunehmen. Das he´ßt, sich selbst einmal gründlich zuzuhören, was das für Diskussionen im eigenen Kopf, sind. Dabei wird einem so manches klar!
Wichtig ist, wegen der enormen "Datenmenge" nicht in Panik zu geraten.
Ich habe Anfangs damit begonnen, wenn mir unangenehme Gedanken aufgefallen sind, ... laut STOP ... zu sagen. Oder "Nein, so nicht!"
Manche Gedanken sind so heftig oder böse, dass ich zu dieser Stimme im Kopf gesagt habe: "halt die Klappe!" ;-)) Nach und nach wird es besser und man bekommt die Gedankenflut immer mehr unter Kontrolle.
Hier ist Geduld angesagt! Geduld mit sich selbst!
Irgendwann überschreitet man die "kritische Masse" ... die 50% Hürde, dann beschleunigt sich dieser Prozess enorm und man muss sich nicht mehr extra darauf konzentrieren. Das ist wie Auto fahren, man schaltet ohne nachzudenken.
Ausprobieren und dranbleiben! Jeder negative Gedanke, den du eliminiert hast, führt dich einen Schritt näher, an ein Leben in Fülle.
liebevolle uns sonnige Grüße
Petra
PS: sei liebevoll und geduldig mit dir selbst
7. January 2012
09:42:23 CET
Ein sehr interessantes Thema! Ja, ich kenne die schnellen und langsamen Gedanken - und noch so einige mehr ;)

Gedanken "abzuschalten" halte auch ich für unmöglich; denn das eigene Bewußtsein ist offenbar überaus kreativ und schnappt vermutlich dazu noch dauernd Einflüsse von außen auf, die dann als "Gedanken" im Kopf auftauchen ;) Und das beileibe nicht nur als Worte!

Tja, also was tun? In der Meditation, Quantenheilung etc. habe ich mir angewöhnt, die Gedanken, dichten und feinen Emotionen sowie andere Eindrücke dadurch auszublenden, indem ich mich tief in ein weißes Rauschen oder auf das energetische Gefühl in meinem Körper versenke.

Ob das aber nun wirklich die postulierte "Leere" hinter den vorbeiflitzenden Gedanken ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen - oder ob es diese Leere denn überhaupt gibt? Ich kann nur sagen, daß es mir meinem Gefühl nach hilft und sich auch nicht irgendwie falsch anfühlt ;)

Ja, die lieben Emotionen... Eigentlich ein endloses Thema für sich :D Der Vorteil von Worten ist, daß sie imstande sind, den Gefühlen mit etwas Mühe die richtigen Bezeichnungen zu geben, wodurch man damit viel leichter arbeiten kann. Kennt jemand vielleicht noch "Focusing"? Das ist in dieser Beziehung wirklich äußerst hilfreich!

Das ist auch so wie sich selbst zuzuhören, aber noch mehr "hinzuspüren" und idealerweise beim Weiterarbeiten die alten oft heillos verknoteten Wurzeln durch weiteres Nachverfolgen aufzuspüren, damit sie gelöst werden können.

Tatsächlich kann ich bestätigen, daß man immer weniger bewußte - vor allem unangenehme - Gedanken im Kopf herumwälzt, je mehr man im Leben an sich gearbeitet hat und diese dahinterstehenden alten Knoten gelöst hat.

Du machst das super, Petra, und ich bin sicher, die Erfolge sind spürbar positiv für dein Leben :)
7. January 2012
10:47:17 CET
Hallo Eve, schön das du so viel zu diesem Thema beiträgst.
Ich arbeite schon lange Zeit daran und dadurch haben echte Veränderungen statt gefunden.
Es ist so, dass die Gefühle sich mit verändern. Was logisch ist. Dadurch dass die liebevollen Gedanken überwiegen, überwiegen auch die liebevollen Gefühle, oder umgekehrt ;))
Da unser Universum auf Anziehung basiert, zieht man, wenn man sich richtig gut fühlt, richtig gute Umstände an.
So ist man im Fluß! Alles fließt einem zu . . . wunderbar! Die Gedanken mit den ängstlichen Emotionen, sind wie Steine die man in einen Fluß wirft, sie bilden mit der Zeit eine Staumauer und beenden das Fließen
Seid liebevoll zueinander, damit das Leben in fluß kommt oder bleibt . . .
sonnige Zeiten wünsche ich
8. January 2012
09:34:03 CET
Hallo finde ich sehr interessant bei euch mitzulesen... wobei ich von mir sagen kann, dass ich einen Weg gefunden habe Gedanken abzuschalten... bei den östlichen Glaubensrichtungen habe ich einmal gelesen, dass man die Gedanken mit folgender Frage abschalten kann: "Was ist mein nächster Gedanke?" Das Gehirn ist dann damit beschäftigt eine Antwort zu finden kann es aber nicht und daher bleibt es erst einmal stumm... ich habe mich selbst auch viel mit meinen Gedanken beschäftigt und lebe heute nach dem Motto: ich lasse nur positive Gedanken zu :-) ja klappt nicht immer aber man bedenke wir sind Meister die täglich üben... was mir auch sehr geholfen hat ist Achtsamkeit in meinem Tun, mich komplett darauf zu konzentrieren was ich in diesem Moment mache, so bleiben die Gedanken auch bei einem, gut auch mir passiert es hin und wieder, dass sich unerwünschte Gedanken einschleichen, aber die lasse ich vorbeiziehen ohne ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, ich sehe sie als Teil einer meiner Selbste an, wie z.B. den inneren Zweifler, der immer irgendwelche Bedenken hat, aber entweder lasse ich ihn reden und gehe nicht darauf ein oder ich bedanke mich einfach bei ihm für seine Fürsorge und mache mit meinen positiven Gedanken weiter :-) Aber eine Herausforderung habe ich noch, vielleicht kann mir dabei ja einer helfen: ich schaffe es meine Gedanken zu kontrollieren, solange es mir gut geht, wenn ich aber einmal kränklich bin und mich daher schon schlecht fühle, dann prasseln plötzlich soviele negative Gedanken auf mich ein, dass ich nur noch mies gelaunt bin, ich versuche immer wieder auch in diesen Zeiten meine positive Haltung beizubehalten aber das fällt mir noch ziemlich schwer... hat jemand einen Tipp???
8. January 2012
12:29:31 CET
So Carmen, wo soll ich mal wieder anfangen, ich liebe Momanda, denn hier sind die Leute, die sich um das richtige Gedanken machen. Fragestellung ist eine sehr gute Methode, um das Ego zu verwirren und es zu korrigieren. Mit richtigen Fragen an sich selbst kann man sogar Blockaden lösen, weil eine Blockade eine unlogische Information trägt. So bald man es begreift, dass die Gedanke und das Verhalten, die durch die Blockade hervorgerufen werden, unlogisch sind, löst sich die Blockade von alleine auf. Aber du hast schon längst gemerkt, auf die Dauer ist die Kontrolle der Gedanken sehr anstrengend. Es wäre schön wenn die Gedanken automatisch sich auf positiv umpolen würden, ohne dass wir an dauernd bewusst in den Gedankenprozess eingreifen müssen. Wir brauchen die Gedanken um unsere Realität zu erschaffen und nicht noch darüber nachzudenken was man noch so in der Zeit denkt. Ich habe hier bei Momanda die wohl stärksten und genialsten Lösungen zur Verfügung gestellt, aber anscheinend brauchen die Leute etwas Zeit es zu erkennen. Schau dir mein Blog „Wahre Droge“ an, das ist der Trick, wie du für immer deine Gedanken auf positiv umpolst. Dann habe ich noch in der Fangruppe „Bewusstsein, Seele, Geist und Unterbewusstsein“ eine Übung zur Verfügung gestellt in den Beobachterzustand zu wechseln. Somit verbindest du dein Bewusstsein im deinem Geist und kannst deine Gedanken einfach nur beobachten, ohne dass diese dich mitreißen und du in die Endlosschleife deiner Gedanken verfällst. Zum Teil hast du diesen Zustand schon drauf, aber durch die Übung kannst du diese Fähigkeit noch weiter ausbauen. Und natürlich wie ich es schon oben angesprochen habe, eine energetische Firewall ist sehr nützlich um den unbewussten Einfluss der Umgebung für immer abzuschalten. Wenn die Quelle deiner negativen Gedanken deine eigene Blockaden sind dann ist das Innere Lächeln aus dem Blog sehr hilfreich, jedoch meistens ist die Quelle deiner negativen Gedanken nicht dein Bewusstsein und somit ohne den Schutz des Bewusstsein nur schwer abzuschalten.
8. January 2012
13:05:37 CET
Hallo auch dir, Carmen :) Ah, so eine ähnliche Methode empfiehlt Kinslow für die Quantenheilung! Nur ein ganz klein wenig anders: "Woher kommt mein nächster Gedanke?" formuliert er das. Mein Freund verwendet das sehr häufig!

Natürlich nur als Einstieg; danach soll man ja für die Quantenheilung die nächste Übung machen, durch die man sich in der Vorstellung "ausdehnt" und das EU-Gefühl erreicht. Dieses EU-Gefühl (nach Belieben auch mit Vorstellungsbild verbunden, z.B. die ganze Schöpfung zu überblicken) ist dann der "dritte Punk"; bei der Quantenheilung, auf den man sich ab da konzentriert...

Ach ja, wem fällt es nicht schwer, zu meditieren, wenn er mal krank ist! :D Mein Liebster sagt; er beobachtet dann seine Gedanken einfach, bis sie von selbst weggehen, ohne sich darauf zu konzentrieren oder sie gar weiter zu verfolgen. Aber der Mann hat ja generell die Härte weg - wenn ihm etwas weh tut, konzentriert er sich auch beinhart auf den Schmerz, bis der nachläßt...

Ich bin leider viel schlechter in sowas :( Mein persönliches schwächeres "Rezept" ist daher nur die bewußte Ablenkung. Aber das ist besser als nichts! Denn auch ich weiß sehr gut, wie viel schlimmer es werden kann, wenn man die sorgenvollen Gedanken, die zu solchen Zeiten allzu gern aufkommen, stattdessen zuläßt und sich mit ihnen herumschlägt -_-

Es gibt durchaus Möglichkeiten, sich abzulenken, ohne dabei wörtlich zu denken. Sich ein Bild vorstellen beispielsweise (Visualisierung).

Oder sich auf ein einziges positives Wort konzentrieren (Mantra) - wie "Kraft", "Liebe", "Licht", "Engel", bzw. etwas für dich weniger Abstraktes wie dein persönliches Lebensziel oder etwas, was dich glücklich macht?

Ich bevorzuge es ja, mich lieber mit etwas Komplexeren zu beschäftigen, weil meine Aufmerksamkeit damit besser gehalten wird. Gut für diesen Zweck sind bei mir kreative Pläne, wie sich ein "ideales" Haus im Geist erbauen, einen vorgestellten Garten anlegen, Bilder malen, usw.

Wenn es ganz schlimm hergeht und selbst diese Ablenkung schwer fällt, führe ich geistige Dialoge mit einem unsichtbaren Zuhörer in einer vorgstellten Wunsch-Existenz oder "Rolle"; z.B. wenn ich eine weise Frau wäre, ein Engel, ein aufgestiegener Meister, etc..

Aber ich fürchte, das kann man dann wohl nimmer wirklich "meditieren" nennen :D Ich erzähl's trotzdem, weil es dir vielleicht helfen kann, wenn sonst gar nichts mehr so richtig will ;)
8. January 2012
13:36:18 CET
Evelyn, das ganze Leben ist nur eine reine Meditation, wenn wir es bewusst machen. Das mit der bewussten Ablenkung ist auch nur eine Meditation. Ich kenne es nur von den Japanern, wie die die Mediation früher im Alltag angewendet haben, die Teezeremonie ist ein reine Mediation, genau so wie das eine meditative Bogenschießen, ich kenne leider den Namen nicht. Du kannst eigentlich bei allen Tätigkeiten meditieren. Ich meditiere sogar mit 100km/h auf der Autobahn, wobei ich meine Intuition trainiere. Gestern habe ich herrlich Salsa getanzt und mal aus der Seele heraus Scherze gemacht, was auch eine Meditation ist, weil ich keine Sorgen zugelassen habe und mich auf Hier und Jetzt eingelassen habe. Das ist das was Carmen mit dem Konzentrieren auf das was sie macht meint. Aber ich bin mir sicher, dass sie mit dem Konzentrieren nur das Erleben des Augenblicks meint und nicht das Nachdenken über den Augenblick. Meine Meinung ist dass die übliche Mediation nur dazu da ist, um bestimmtes Gefühl kennen zu lernen, wie die Ruhe, Freude, Liebe, Gleichgewicht, etc. Jedoch hat die Meditation nur dann einen Nutzen, wenn du diese Gefühl in dem Alltag immernoch hast. Das Leben sollte eigentlich zu einer reinen Meditation mit offenen Augen werden, wo man jeden Augenblick mit Freude gestaltet und mit Freude, Liebe und Dankbarkeit erlebt, auch wenn es Bügeln oder Mühlrausbringen ist. Auch sowas kann ein kreativer Prozess sein, wenn du es willst. :)
8. January 2012
14:41:28 CET
Danke dir :) Na, ich weiß nicht, ob man so ein Ablenken als "Meditation" verkaufen könnte :D

Ich weiß ja schon, wie bewußtes / achtsames Tun als Meditation eigentlich funktioniert - also WENN es funktioniert ;) Hab ja Ram Dass' "Reise des Erwachens" schon vor vielen Jahren gelesen und auch alle Varianten der Meditation brav viele Monate geübt. Das lange Meditieren hat meinen Geist deutlich ruhiger gemacht, und wenn ich heute etwas denke, dann auch weit bewußter als seinerzeit.

Muß allerdings sagen, daß mir gerade während eintöniger Tätigkeiten das Nicht-Denken und achtsame Tun mittlerweile nicht mehr "genügt". Es hilft mir auch nicht, nur zu meditieren, wenn es mir gerade nicht gut geht. Im Gegensatz zu meinem Lebensgefährten. Vielleicht hat er das ja schon erreicht - das Leben als Meditation :)

"Hinter" dem Nicht-Denken spüre ich leider in so einigen Situationen noch immer ein ungutes Gefühl... Und besonders problematische Empfindungen wie Angst, Frustration, Bedrücktheit etc. kann ich durch das Nicht-Denken oder bewußte Tun auch nicht aufhalten...

Aber genau dieses Aufhalten oder noch besser das "Ersetzen" ist für mich immens wichtig. Ich kann nur jeden rückhaltlos bewundern, der das durch Meditation schafft! Deswegen meinte ich, daß ich einfach nicht so "gut" darin bin...

Weil jeder Mensch halt anders ist, hab ich halt zur Sicherheit also beiderlei Tips weitergegeben ;)

Das meditative Bogenschießen: meinst du damit vielleicht Kyūdō, "Der Weg des Bogens"?

Es gäbe noch das aus den abstraktere Bogenschießen aus den Upanishaden - das Selbst ist der Pfeil, das OM der Bogen, das unzerstörbare Brahma das Ziel. der Pfeil wird durch Ergebenheit geschärft, die Sehne wird durch den Gedanken an das "Seiende" gezogen.

Und dann gibt's da nochwas: das geistige Bogenschießen als Übung, um das 3. Auge zu öffnen. Auch hier ist das OM der Bogen (später schickt man den Pfeil aber von der Zirbeldrüse oder der Fontanelle direkt los). Der Pfeil ist das Bewußtsein/die Konzentration. Das Zielen ist die Hingabe an das Objekt/Bild. Man spannt den Bogen, indem man das Gefühl des Objektes/Bildes ins Innere des Kopfes hineinzieht. Man löst dann den Schuß, indem man auf das Ziel im eigenen Geist blickt, in Erwartung des Treffers. Die Atemtechnik ist dabei aber auch nicht unwichtig ;) Die Art des "Hellsehens", die dadurch erreicht wird, zeigt visionäre und - hoffentlich - aufschlußreiche Bilder über das Objekt/Ziel.
8. January 2012
22:37:46 CET
Mich würde interessieren ,wie man manifestierte gedanken Ängste schnellst möglich auflöst?Logisch wäre Positiv Denken und wie schon gesagt wurde vorüberziehen lassen,auf was die aufmerksamkeit gelenkt ist bekommt man,aber warum werde ich obwohl ich positiv Denke und mich mit positiven beschäftige ,Plötzlich mit Gefühle der Angst oder unwohlsein Bombadiert?Passt doch garnicht,dadurch kommt man automatisch ins grübeln,man will das ja löswerden.LG
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