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Aura sehen/fühlen: ein paar Übungen

14. February 2012
16:35:21 CET
Aurasehen - Anleitungen:

Für diejenigen, die sich hier in die Fangruppe eingeschrieben haben, weil sie erstmal etwas übers Aurasehen lernen wollen, möchte ich ein paar grundlegende und an sich sehr bekannte Übungen weitergeben. Der erste Post ist verschiedenen Vorübungen gewidmet, im zweiten findet ihr verschiedene Hauptübungen fürs Aurasehen.

Generell gesagt: bisher hatte jeder, dem ich das Aurasehen gezeigt habe, auch wirklich "etwas" gesehen. Es scheint also keineswegs eine "Gabe" zu sein, die nur wenige besitzen. Einige Quellen behaupten, daß sogar alle Menschen als Kinder noch aurasichtig sein sollen. Auch ich hatte noch nie besondere "Fähigkeiten", aber konnte nach Übungen bald zuerst einen grauweißen Schimmer und später sanfte Farben sehen. :) Einige Menschen sehen sofort etwas, andere brauchen vielleicht aber mehrere Tage oder sogar Wochen! Wichtig ist daher, sich nicht schnell entmutigen zu lassen, sondern möglichst regelmäßig weiter zu üben :)

Mehrere Autoren und Übende versíchern glaubhaft, daß es sehr viel leichter ist, die Aura wahrzunehmen, wenn man vorher feinstoffliche oder sensibilisierende Übungen gemacht hat. Empfohlen werden beispielsweise Meditationen und Chakren-Öffnungs-Übungen - vor allem zur Öffnung des dritten Auges / Stirnchakras. Manche Menschen sollen sogar nach solcherlei Übungen, aber auch nach spirituellen Heilungen, schon ganz spontan eine Zeitlang Auren wahrgenommen haben.

Vorbereitungsübungen, die das Aurasehen erleichtern sollen:

* die Hände sollten fürs Aurasehen-Üben gut durchwärmt sein, damit die Energie bis in die Fingerspitzen fließen kann - besonders, wenn man zu Beginn mit der Fingeraura übt. Förderlich ist daher, die Hände vor dem Üben unter fließendes warmes Wasser zu halten. Dann am besten noch mit warmen Händen die Mitte der Handkante massieren, auch zwischen Ring- und Mittelfinger am Handrücken und zwischen Daumen und Zeigefinger massieren, was die Akupunkturpunkte dort anregen soll.

* wenn man schon dabei ist, kann man ruhig auch gleich für den besseren Energiefluß den Scheitel (Scheitelchakra) mit der rechten Hand im Uhrzeigersinn reiben, das Gesicht leicht massieren und auch die Stirn (Stirnchakra). Als nächstes sollte man die Augen kreisen lassen, gähnen, alle Gesichtsmuskeln durch Bewegung lockern und ein paar mal blinzeln, um die Energie im ganzen Kopf zum Fließen zu bringen.

* vor dem Üben sollte man sich außerdem möglichst gut entspannen. Noch besser wäre freilich, ein wenig zu meditieren. Am besten gleich mit einer Visualisierung, die die oberen Chakren stimuliert, die fürs Aurasehen nötig sein sollen: das 3. Auge in der Mitte der Stirn bzw. zwischen den Brauen in der geistigen Vorstellung ganz aufmachen, dabei weiter geduldig entspannen und für den Energiefluß ev. die Hände zusammenfalten.

Die Konzentration nun nacheinander auf die Hypophyse (Mitte des Gehirns), das 3. Auge und die Fontanelle (Scheitel des Schädels) richten. In der Vorstellung durch das Stirnchakra ein- und ausatmen; das Chakra kann man sich wie einen Trichter vorstellen, der vorn weit ist und nach innen in die Mitte des Gehirns reicht, der pulsiert und sich dreht. Die Zunge an den Gaumen legen und sich die eigene Hirnanhangsdrüse/Hypophyse in der Mitte des Gehirns vorstellen. Nun imaginieren, wie sich diese Drüse in Schwingung versetzt. Das führt angeblich bei manchen Menschen zu noch weitergehenden Phänomenen als nur dem Aurasehen, nämlich zusätzlichen hellsichtigen Eingebungen.

* Rachenatem: Mund weit öffnen, Zungenspitze gegen den Gaumen drücken, mit der Nase einatmen, Bauch und Lungen von unten mit Luft füllen, Atem nach rückwärts verlagern, langsam über das Gaumensegel ausatmen, dabei einen feinen Ton hervorbringen. Einen goldenen Lichtstrom visualisieren, der vom Becken über die Wirbelsäule bis zur Gehirnmitte aufsteigt. Dreimal den Rachenatem verwenden. Danach auf der Vorderseite des Körpers zusätzlich noch einen rosa Strom hinauf imaginieren, wobei sich die Lichtströme in der Mitte überkreuzen. Zum Abschluß noch dreimal Rachen-Atmen.

* nicht übel ist auch, sich vorzustellen, daß sich die Augenmuskeln innen ganz weich entspannen. "OM" summen und sich hellblaue Symbole vorzustellen soll dem Aurasehen ebenfalls förderlich sein. Außerdem kann man als Vorübung die Augen zu Sehschlitzen verengen, aber den Blick dabei entschärfen und dem Licht durch Vorstellung und Wunsch erlauben, in die Augen einzuströmen.

* die Empfindsamkeit des Körpers für Auren-Wahrnehmung soll generell durch jegliche Chakrenarbeit gesteigert werden können. Auch Zentrierung (die Körperenergie durch Vorstellen und Nachfühlen in den Körper zusammenziehen), ein positives Lebensgefühl durch schöne Vorstellungen, eine allgemeine Konzentration auf energetische Vorgänge, natürlich Entspannung und auch meditative Musik - möglichst nur eines Instrumentes - sind ganz allgemein hilfreich.
14. February 2012
16:51:08 CET
Und nun zu den Haupt-Übungen:

* für die Wahrnehmung der Fingeraura kann ich vor allem einen schwarzen Hintergrund empfehlen. Am besten fand ich bisher (durch Vergleiche) schwarzen Samt. Er sollte mindestens 20x20 cm groß sein oder noch größer :) Sehr gut ist es, wenn man direkt darüber eine helle Lichtquelle hat, also den Samt beispielsweise auf den Schreibtisch legt und eine helle Schreibtisch-Lampe darauf scheinen läßt. (Ich verwende im übrigen sogenanntes "Biolicht" (Tageslichtlampe, Vollspektrumlicht) und kann das guten Gewissens weiterempfehlen).

Auch hilfreich ist es (vor allem anfangs), einen hellen Punkt mit ca. 0,5 cm Durchmesser auf den Samt zu legen. Dann hält man die eigene Hand 5 cm drüber und schaut den Punkt nun durch die gespreizten Finger an, sodaß die Finger selbst unscharf werden. Während man den Punkt ansieht, sollte man die Konzentration (den Fokus) aber auf die Umrisse der Finger richten; so wie wenn man jemanden aus den Augenwinkeln beobachtet. Das ist der sogenannte "weiche" oder "unscharfe" Blick.

Wichtig: wenn ihr etwas Helles um eure Finger/Hand herum wahrzunehmen beginnt, dann bewegt eure Hand ganz leicht, um sicherzugehen, daß ihr nicht nur auf ein Nachbild "hereinfallt" ;) Auch ist es wichtig, daß ihr entspannt schaut und nicht starrt. Früher oder später wird euch ein kleiner weißlicher/gräulicher Schimmer um die Finger auffallen, am häufigsten ist der an den Fingerkuppen am stärksten. Vermutlich wird euch aber erst mit einer gewissen Übungszeit auffallen, daß die helle, gräuliche und wolkige Aura leicht unterschiedliche Farben aufweist, oder daß sich mehrere Farben darin in Bewegung befinden.

* andere Menschen finden es leichter, ihre Hände bei Dämmerlicht vor einen weißen Karton oder eine weiße Wand/Decke zu halten, ungefähr 50 cm vor dem Gesicht. Man kann auch beide Hände mit den Fingerspitzen ca. 0,5 cm zueinander zusammenführen und dann die Hände ganz langsam und vorsichtig auseinanderziehen, bis sich die Aura Millimeter bis Zentimeter lang in Aurafäden "zieht". Auch hier ist wieder ein unscharfer Blick wichtig, der auf die Wand/Decke/den Karton im Raum zwischen den Händen gerichtet ist.

* versucht auch mal, ob es euch leichter fällt, wenn ihr die Hände in die Schattenzone einer Lichtquelle haltet oder direkt gegen ein Fensterlicht bzw. eine nicht-blendende Lichtquelle; das wird auch manchmal empfohlen :)

* die eigene Aura kann man durchaus in einem Spiegel wahrnehmen. :) Der Spiegel sollte möglichst groß und klar sein. Der Kopf sollte am besten indirekt beleuchtet werden, aber nicht so, daß das Licht durch den Spiegel in die Augen blendet! Die Rückwand sollte ca. 70 cm dahinter sein; sie kann weiß, schwarz oder dunkel sein. Der eigentliche Fixierpunkt sollte 10-20 cm Durchmesser ca. 15 cm über dem Kopf sein, man kann dort einen Punkt an der Rückwand anbringen, damit es leichter wird. Der Blick sollte auch da wieder entspannt werden - so als ob man träumerisch in weite Ferne blickt, und auf den Punkt schauend, während man die Aufmerksamkeit auf die Umrisse des Kopfes und Körpers richtet :)

* die Aura anderer Personen kann man meist am leichtesten im Kopf- und Schulterbereich sehen - jedenfalls in unserer westlichen Kultur. Dazu müßtet ihr nur jemanden bitten, sich vor eine weiße Wand zu stellen, oder vor einen dunklen Vorhang, wenn euch das damit leichter fällt. Den Blick nun wieder entschärfen und den Bereich um den Kopf herum betrachten. Die Kopfaura soll am leichtesten aus ca. 1,5 bis 3m Entfernung zu sehen sein, die Körperaura aus 2-4m Entfernung. Wieder ist empfehlenswert, einen Punkt ca. 20 cm hinter der Person zu fixieren.

* in einem abgedunkeltem Raum soll es manchen Menschen sehr leicht fallen, um Edelsteine herum deren Auren wahrzunehmen. Beispielsweise relativ große Bergkristallspitzen, die vorn an der Spitze feine Energieausstrahlungen haben sollen.

* auch soll sich die Aura von Zimmerpflanzen unter einer hellen Lampe vor einem dunklem Hintergrund gut sehen lassen - die Linien an den Blättern verlaufen meist in Wachstumsrichtung.

Für ein ernsthafteres "Studium" der Auren empfehle ich vor allem Barbara Ann Brennans Buch "Licht-Arbeit". Es gibt noch einen Haufen anderer sehr guter Bücher zu dem Thema, die ich gelesen habe; aber dieses ist besonders gut gegliedert, bietet sinnvolle Beispiele aus der Praxis und auch noch weitere Übungen vieler Art :)
15. February 2012
18:33:30 CET
Danke für Deine Übungen. Auch ich bin seit Jahren mit den Büchern von Brennan beschäftigt, habe viel daraus gelernt.
Ganz liebe Grüße Waltraud.
18. March 2012
18:56:54 CET
Auch ich hätte eine ganz einfache Übung, um die Fingeraura zu sehen: man legt die Hand auf ein weisses Blatt Papier, die Finger leicht gespreizt. Dann fixiert man einen Punkt am Nagelbett des Mittelfingers für ca. 10 Sekunden und dann lässt man den Blick ganz weich werden - ohne Absicht und plötzlich sieht man das helle strahlende Licht der Fingeraura.


Member
13. April 2012
19:38:03 CEST
Sehr interessant, danke. :)
21. May 2012
20:29:02 CEST
Ich finde, am leichtesten kann man die Aura von Bäumen sehen, am besten in der Dämmerung, darum würde ich jedem empfehlen, erst mal da zu üben. Dann bekommt man auch ne Vorstellung davon, wie das auszusehen hat. Wenn das dann gut klappt, funktionierts garantiert auch beim Menschen. So kompliziert wie Evelyn schreibt, wars bei mir nicht. :) Viel Erfolg! Herzlichst Elke
24. July 2012
18:42:17 CEST

Schön, daß es bei euch, Evelin und Elke, so leicht geht :) Ich kenne Leute, bei denen war's wirklich schwierig... Andere Menschen (wie ich sehe, wenn ich am Internet so die entsprechenden Foren durchforste...) scheinen mir aber auch durch Angaben von Internet-Seiten oder durch mißverständliche Beschreibungen in Büchern verwirrt worden zu sein.

Was bitte nicht mit einer Aura-Wahrnehmung durcheinandergebracht werden sollte:

Beispielsweise gibt's da Farbtafel-Übungen in Aura-Sehen-Büchern, die unter anderem mit Nachbildern in Komplementärfarben oder nach einem direkten Blick ins Licht üben lassen, was aber ja keine feinstofflichen, sondern rein optische Phänome sind.

Ebenso können beim "Starren" durch die Augenermüdung Wahrnehmungen auftreten, die nichts mit der Aura zu tun haben. Beispielsweise soll man (bei mir ist es noch nie aufgetreten) um eine Person herum Komplementärfarben ihrer Kleidung sehen können, wenn die Augen ermüden.

Genausowenig gibt es natürlich Zusammenhänge zwischen Mouches volantes (Glaskörpertrübungen) wie kleinen schwarzen Punkten oder blassen fadenartigen Strukturen, die wie Mikroorganismen wirken, oder gar Photopsie-Sehstörungen wie "Sternchen sehen" oder Blitz-Formen mit einem "echten" Aura-Sehen.

Deswegen würde ich z.B. niemals empfehlen, in den Himmel zu starren und das dadurch Sichtbare als Aura zu bezeichnen. Genausowenig würde ich vorschlagen, den Lichtschein einer Kerze gegen dunklen Hintergrund oder die Komplementärfarben, die man sieht, wenn man nach dem Starren seine Augen schließt, für etwas "Auramäßiges" zu halten.

Ich möchte sogar im Gegenteil dazu raten, möglichst immer darauf zu achten, daß man nicht versehentlich Dinge wie Nachbilder mit der Aura verwechselt! Z.B., indem man den Blick noch wärhend der Übungen immer mal wieder leicht von dem Angeschauten weg bewegt. Bewegt sich der wahrgenommene Schimmer dann mit, ist das selbstverständlich keine Aura, sondern ein Nachbild, das sich quasi ins Auge "eingebrannt" hat.

Manche Internet-Seiten versuchen den Lesern das "unscharfe Sehen" durch das Üben mit Stereogrammen zu erleichtern. Das ist an sich eine lobenswerte Intention. Man kann die meist in Fraktal-Bildern verborgenen Stereogramme durch "Entschärfen" (bzw. "Auseinanderziehen") der Augen sehen. Dadurch "defokussiert" man die Augen ja durchaus.

Meist zieht man den Blickwinkel dafür allerdings so weit auseinander, wie es fürs Aurasehen gar nicht mal nötig ist. Man muß auch den Fokus des Blicks beim Aurasehen anders einstellen als auf Stereogramme. Und leider ist es manchmal auch möglich, die Stereogramme durch Überkreuzen der Blickrichtungen zu sehen, was dann gar nicht mehr nützlich fürs Aurasehen ist.

Zusätzliche Verwirrung entsteht durch die verschiedenen Arten, auf die man Auren wahrnehmen kann. Das "Hellsehen", also die "innere" Bilder-Eingebung, wird gern und sehr häufig mit dem "äußeren" Aurasehen durcheinandergebracht und vermischt. Freilich kann durchaus beides gleichermaßen akkurat sein, bei geübten Aurasichtigen ist vermutlich sogar das Hellsehen wertvoller. Beides kann sogar manchmal gemeinsam auftreten.

Trotzdem sind die Übungen, die man dafür verwenden sollte, nicht dieselben: und die Wahrnehmung von "äußeren" und "inneren" Bildern ist auch deutlich unterschiedlich. Auch das "innere" Hellsehen läßt sich selbstverständlich üben - aber dafür werden z.B. Augentafeln, die die physischen Augen auf feinstofflichere Wahrnehmung "einstimmen", freilich wenig ausrichten ;)
24. July 2012
19:40:31 CEST
So, jetzt noch ein paar Abschriften aus verschiedenen Aura-Sehen-Büchern ;) (Daran erseht ihr gleich, wie "kompliziert" ich das in Wirklichkeit im Vergleich zusammengefaßt habe...)

Walter E. Butler: "Die Aura sehen und deuten", Sphinx-Verlag, ab Seite 77:

"Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die aurische Sicht zu entwickeln. Wir können zum Beispiel mit dem Kilnerschirm (Aurabrille) arbeiten ... Der Schirm besteht aus Doppelgläsern, die mit einer Farbstofflösung gefüllt sind, gewöhnlich Dicyanin und Karmin, beides Teerfarben. Wenn wie eine Weile durch die farbige Flüssigkeit zwischen den Gläsern auf eine Lichtquelle blicken, wird der Mechanismus des Auges ein wenig verändert, und er beginnt für die ätherischen Ausstrahlungen des Körpers empfindlich zu werden.
...
Wenn wir die Brille nicht besitzen, müssen wir es mit anderen Methoden versuchen.
...
Die Aura direkt sehen (ab Seite 82):

Die Fähigkeit, die Aura wahrzunehmen, kann auch mit Hilfe der direkten Sicht entwickelt werden. Allerdings kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn wir den betreffenden Menschen so starr anblicken, daß die Augen ermüden und ihre Blickrichtig ändern, wodurch sich das Bild, das auf die Netzhaut fällt, verschiebt. Bei dieser Verschiebung entsteht für gewöhnlich ein gelber oder goldener Lichtschein, der den beobachteten Menschen umgibt. Diese Lichterscheinung wird oft für die Aura gehalten, ist jedoch nur die Folge der Ermüdung der Augen.

Wenn wir also versuchen wollen, die Aura direkt zu sehen, dürfen wir die betreffenden Menschen nicht unverrückt anstarren. Die besten Ergebnisse erreichen wir, wenn sich die zu beobachtenden Menschen vor einen dunklen Hintergrund stellen, am besten bei reinem Nordlicht.

Am Anfang dieser Entwicklung ist am leichtesten die ätherische Aura zu sehen, und da sich ihre feine Ausstrahlung kaum mehr als fünf Zentimeter über den Körper hinaus erstreckt, ist es am besten, wenn der betreffende Mensch englanliegende Kleidung trägt. ...

Die Augen neu einstellen

Die Versuchsperson steht jetzt vor dem dunklen Hintergrund, und der Beobachter sitzt und blickt ruhig und ohne Anstrengung auf sie, wobei er das Bild ein wenig unscharf werden läßt. Das erreichen wir, indem wir die Augen auf einen Punkt einstellen, der etwa 20 Zentimeter hinter der Versuchsperson liegt. Dadurch sehen wir die Gestalt nur noch verschwommen, wobei ihr Umriß deutlich genug erkennbar bleibt.
...
Ich habe "ruhig" hervorgehoben, weil diese Versuche frei von jeder körperlichen Anstrengung sein müssen. ... Es hilft uns, wenn wir uns vor Beginn der Sitzung still niederlassen und uns so gut wie möglich entspannen. Wir sagen uns, wieder ohne jede bewußte Anstrengung, daß wir es der Fähigkeit der übersinnlichen Wahrnehmung jetzt ermöglichen wollen, sich zu entfalten. ... Gewöhnlich bemerken wir zunächst so etwas wie einen leuchtenden grauen Nebel, der den Körper einzuhüllen scheint.

An diesem Punkt sollten wir uns noch einmal vergewissern, ob unser Blick nicht aus Versehen starr geworden ist. Wenn das nicht der Fall ist und wir wirklich den leuchtenden Nebel um die Versuchsperson erkennen, richten wir unser Augenmerk auf die Eigentümlichkeiten der Aura. Sie kann zum Beispiel über einer bestimmten Körperstelle eine Ausbuchtung zeigen, an einer anderen Stelle fast die Oberfläche des Körpers berühren.
...
Das Experiment mit den Fingern (ab Seite 85):

Wenn unsere Versuchsperson eine Pause macht, können wir einige Versuche mit uns selbst durchführen. Dazu halten wir unsere Hände so, daß sich die Fingerspitzen beinahe berühren, und bewegen sie vor dem dunklen Hintergrund langsam auseinander. Wenn sich unsere Wahrnehmung schon ein wenig entfaltet hat, erblicken wir graue Lichtstreifen, die von den Fingerspitzen der einen Hand zu denen der anderen laufen.

Wir prüfen, ob es sich vielleicht um eine optische Täuschung handelt, und lassen eine Hand ein Stück sinken. Wir erkennen dann, daß die Finger immer noch durch die Strahlen verbunden sind, die jetzt allerdings schräg laufen. Später versuchen wir, das graue Licht von einem bestimmten Finger aus zu projizieren, und beobachten, was geschieht. Wir können auch untersuchen, ob die Strahlen zwischen unserer Hand und der der Versuchsperson auftreten. Wir versuchen es erst mit beiden Rechten, dann mit den Linken, dann mit rechter und linker Hand, und beobachten die Unterschiede. Dabei werden wir vielleicht auf interessante Polarisationseffekte aufmerksam, die uns zu weiteren Experimenten führen.

Die Aura der Pflanzen (ab Seite 86):

Wir wählen die übliche Beleuchtung und betrachten die Aura von Pflanzen, und wenn es die Verhältnisse draußen zulassen, die der Bäume. Später dehnen wir die Beobachtungen auch auf die Strahlen aus, die von den verschiedenen Mineralien ausgehen. All diese Experimente sind von größtem Interesse, und wenn wir die Beobachtungen sorgfältig festhalten und mit unserer Fähigkeit gut umgehen können, entdecken wir möglicherweise Aspekte der Aura, die bis jetzt noch nicht beschrieben worden sind.
...
Schließlich möchte ich noch etwas zum Faktor Zeit sagen. Niemand kann uns sagen, wie lange es dauert, bis sich die Fähigkeit bei uns entfaltet. ... Bei einem meiner Freunde dauerte es sieben Jahre, bis die Übungen, die zur Entfaltung führen, endlich Ergebnisse brachten.
24. July 2012
19:57:14 CEST
Aus dem Buch "Aura schnell & einfach sehen" von Mark Smith, Verlag Silberschnur, ab Seite 19:

Die Aura wird sichtbar

Auch Ihnen kann "ein Licht aufgehen" - und zwar folgendermaßen: Stellen Sie eine Testperson in 45 Zentimeter Entfernung vor einen kahlen, einfarbig-weißen Hintergrund. Bitten Sie diese, sich zu entspannen und tief durchzuatmen. Um die besten Sichtverhältnisse zu erreichen, sollten Sie einen Mindestabstand von drei Metern einhalten und darauf achten, daß das Licht nicht zu hell bzw. direkt auf die Testperson gerichtet ist - am günstigsten ist natürliches Licht.

Damit die Aura sichtbar wird, müssen Sie am Kopf- und Schulterbereich vorbei- bzw. durch ihn hindurchsehen. Konzentrieren Sie sich auf die Wand hinter der Gestalt. Während Sie so am Umriß des Körpers vorbeistarren, werden Sie sehr rasch ein weißes oder auch gräulich-silbriges Flimmern rund um den Körper wahrnehmen - fast, als ob sich dahinter ein von unten strahlender Scheinwerfer befände. Anschließend wird dieser Effekt mit großer Wahrscheinlichkeit wieder verschwinden.

Das legt daran, daß die meisten beim ersten Erscheinen des Lichtkranzes ihren Brennpunkt unwillkürlich wieder zum "Objekt" hin verschieben, statt weiter die Wand zu fixieren. Wenn Sie Ihren Fokus wieder auf den Hintergrund richten, wird dieser Lichtkranz jedoch erneut sichtbar. Sie müssen Ihre Augen also darin schulen, nicht in den normalen Fokus zurückzufallen. Sobald sie es einmal beherrschen, Ihren Blick "durch den Körper hindurch" aufrechtzuerhalten, werden Sie feststellen, daß Farben, Formen, Strahlen und slbst die zweite Auraschicht mühelos zu erkennen sind.

Mehr als den "Lichtkranz" sehen

Von denen, die durch meinen Kurs gehen, schaffen es einige nie, Farben zu sehen (außer gelegentlich Gelb), ... Auch die Lichtverhältnisse spielen eine maßgebliche Rolle. So sind Leuchtstofflampen am ungünstigsten, während natürliches, indirektes Licht am vorteilhaftesten ist. Direkt einfallendes Sonnenlicht ist zu stark, da es die Aura übermannt, "erdrückt" und zum Verblassen bringt. Sehr empfehlenswert ist Kerzenlicht; ein Schattenwurf auf den Hintergrund ist jedoch sorgfältig zu vermeiden.

Versuchen Sie es an verschiedenen Menschen und bitten Sie diese jeweils, tief zu atmen. Ein Tip: Lassen Sie die Betreffenden langsam das Alphabet aufsagen und nach jedem zweiten Buchstaben Atem holen. Nach dem "M" erhöhen Sie dann die Geschwindigkeit und lassen also den Rest des ABC - wenn möglich - ohne erneutes Atemholen aufsagen. Wenn der Atemrhythmus in dieser Weise verändert wird, ändert sich auch die Aura.

Bei manchen dehnt sie sich während des Schnellerwerdens aus. Bei "falschem", d.h. flachem Atmen, zieht sie sich dagegen zusammen. Beim Einatmen sollte der Anschein entstehen, als ob sie sich leicht zusammenzieht, beim vollständigen Ausatmen hingegen, als ob sie sich ausdehnt. Ein flacher Atemrhythmus kann die Aura schwächen und ihre Ausdehnung auf ein Minimum reduzieren.
...
Die menschliche Aura ist im allgemeinen wenig stabil und von inneren und äußeren Reizen abhängig. ... Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie Farben nicht auf Anhieb zu sehen vermögen. Entspannen Sie sich einfach und üben Sie weiter. ... Im Laufe der Zeit werden Sie dann vielleicht auch in verschiedenen Umgebungen, unter verschiedenartigen Lichtverhältnissen und vor weniger als optimalen Hintergründen Auren erkennen können.
25. July 2012
15:35:23 CEST
Aus dem Buch "Die Aura sehen und lesen" von Ted Andrews, Bauer-Verlag, ab Seite 56:

Die Aura sehen zu können ist eher eine physische als eine metaphysische Fähigkeit. Jeder kann es lernen. ... Es gibt zwei Arten, die Aura zu sehen: die intuitive und die objektive. ... Bei der intuitiven Methode wird die Aura mit dem inneren Auge statt mit den physischen Augen gesehen. ... In den meisten Fällen gelangt man auf dem Weg der intuitiven Wahrnehmung zu ebenso treffenden Ergebnissen wie durch die Wahrnehmung mit dem gewöhnlichen Sehsinn, sofern das Wahrgenommene korrekt interpretiert wird.
...
Die meisten Kinder sehen Auren, doch bringt man ihnen nicht bei, sie als das zu erkennen, was sie tatsächlich sind. ... Sie können Ihre Augen trainieren, daß sie einen größeren Bereich des natürlichen Lichtspektrums aufnehmen. ... Je stärker die Zapfen und Stäbchen stimuliert werden, um so feinere Licht-Phänomene können Sie erkennen. ... Es deutet vieles darauf hin, daß wir im allgemeinen nur fünfzehn bis zwanzig Prozent der Zapfen und Stäbchen in unseren Augen nutzen.
...
Durch die Übungen mit Augentafeln wird die Augenmuskulatur trainiert. ... Vermeiden Sie es, die Muskeln zu überanstrengen. Die Übungen sind dann am wirksamsten, wenn man sie täglich ausführt, möglichst zweimal am Tag, jedoch nicht jeweils länger als zehn bis fünfzehn Minuten. ... Die Tafeln können aus einfachem Karton hergestellt werden und sollten etwa 50x50 cm groß sein.

Wichtig ist allerdings nicht die genaue Größe, sondern daß Sie die Tafeln klar sehen können, wenn Sie sie in zwei bis drei Metern Entfernung an der Wand aufhängen. ... Wenn Sie die Übungen im Sitzen ausführen wollen, dann hängen Sie die Tafeln so auf, daß sie sich in Augenhöhe befinden, wenn Sie sitzen.

(Die Aura von Bäumen wahrnehmen, ab Seite 76):
Legen Sie sich an einem warmen Tag bei wolkenlosem Himmel auf eine Wiese. Lassen Sie nun, während Sie so liegen, Ihren Blick auf die Bäume in der Ferne schweifen. Betrachten Sie nun den oberen Rand, den die Baumwipfel vor dem blauen Himmel bilden. Forcieren Sie Ihren Blick nicht. Bleiben Sie entspannt. Versuchen Sie, einen möglichst großen Bereich zu erfassen. Entspannen Sie Ihren Blick durch weiches Fokussieren, als würden Sie bei einem Tagtraum ins Nichts schauen.

Wenn Sie dies tun, werden Sie einen leichten Schleier über der Silhouette der Baumwipfel sehen, die sich vor dem blauen Himmel abzeichnet. Der Schleier ist transparent und heller als das Blau des dahinterliegenden Himmels. Diese Phänomen ist am deutlichsten im Frühling zu beobachten, wenn die Lebenskraft der Bäume aktiviert wird und neues Wachstum und frische Energie aus den Wurzeln in die Äste und Zweige strömt. Was Sie sehen, ist ein Teil der Aura der Bäume!
...
Manche sagen, es sei leichter, sie bei Dunkelheit zu sehen, weil die feineren Lichtstrahlen dann deutlicher zu sehen, weil die feineren Lichtstrahlen dann deutlicher zu erkennen seien. ... Andererseits zwingt die Dunkelheit die Stäbchen der Netzhaut zu besonders intensiver Arbeit, um das Sehen bei relativ starker Dunkelheit zu ermöglichen. Andere sagen, man könne die Aura am besten in einem hell erleuchteten Raum sehen, da unter dieser Voraussetzung das Lichtspektrum mehr Spielraum hat und mehr Aktivität entfalten kann. Bei hellem Licht werden die Zapfen stimuliert, so daß sie intensivere Lichtstrahlen und feinste Farbschattierungen besser erkennen können.

Meiner Erfahrung nach gibt es einen Mittelbereich, in dem die Aura am leichtesten zu erkennen ist. Anfangs sollte man es in einem schwach beleuchteten Raum versuchen. Zunächst wollen Sie die Aura ganz einfach nur sehen - egal wie. Wenn Sie die Aura dann sehen, können Sie anfangen, diese Fähigkeit zu verfeinern und einzelne Farben zu unterscheiden.

Deshalb empfehle ich Anfängern, zunächst in einer schwach beleuchteten Umgebung zu arbeiten. Ein Raum im Dämmerlicht eignet sich ausgezeichnet zum Experimentieren. Dämmerlicht zwingt die Augen, das Sehen bei Dunkelheit zu trainieren. Es zwingt die Stäbchen, einen größeren Bereich des Lichtspektrums aufzunehmen und zu registrieren, insbesondere Bereiche, die normalerweise vom Auge nicht wahrgenommen werden.

(Übung zur Wahrnehmung der Handaura)

1. Sie benötigen Dämmerlicht, eine völlig weiße Wand und ein Stück weißen Karton. Dieser muß größer sein als Ihre Hand

2. Entspannen Sie sich ausgiebig, bevor Sie diese Übung ausführen. Wenn Sie bereits mit den zuvor in diesem Kapitel beschriebenen Übungen gearbeitet haben, können Sie, wenn Sie wollen, diese in verkürzter Form zum Aufwärmen noch einmal durchgehen

3. Beginnen Sie mit Ihren Händen. Strecken Sie eine Ihrer beiden Hände ungefähr 30 bis 50 cm vor sich aus. Halten Sie mit der anderen Hand den weißen Karton hinter die ausgestreckte Hand, so daß sich die Hand von dem Weiß des Kartons abhebt. Wenn Sie Ihre Hand flach auf den weißen Karton drücken, können Sie, während Sie die Hand mit weicher Fokussierung anschauen, die Licht-Emanationen, die sie aussendet, besser erkennen. Zuerst erscheinen diese als zarte Schleier. Mit etwas Übung werden Sie in diesem Schleier auch Farben sehen können

4. Drücken Sie die Hand weiterhin flach gegen den weißen Karton und richten Sie nun Ihren Blick auf Ihre Fingerspitzen. Halten Sie diese Fokussierung ungefähr 30 Sekunden lang aufrecht

5. Dehnen Sie den Fokus nun von den Fingerspitzen auf die ganze Hand und den Karton aus. Entspannen Sie Ihren Blick. Während Sie nun von einem punktförmigen Fokus zu einem Fokus überwechseln, der den gesamten umliegenden Bereich erfaßt, werden Sie einen schwachen Schleier wahrnehmen, der die Umrisse der Hand vor dem Karton umgibt

6. Wenn Ihnen die Übung schwerfällt, dann führen Sie einige der zuvor beschriebenen Augenübungen mit der Hand vor dem Karton aus. Lassen Sie die Hand in den Karton hinein- und wieder herauswandern. Bewegen Sie Ihre Augen um die Konturen Ihrer Hand. Wechseln Sie vom scharfen Fokus zum weichen Fokus. Wenn Sie dies eine Weile geübt haben, werden Sie den Schleier sehen

7. Achten Sie auf Farberscheinungen, die sich ebenfalls einstellen können, auch wenn diese manchmal nur flüchtig sind. Vielleicht sehen Sie Andeutungen von Farben oder Farbblitze. Solche Erscheinungen werden von den meisten Menschen ignoriert. Tun Sie das nicht! Wenn Sie die Fähigkeit des Farbsehens entwickeln und eine gewisse Kontrolle darüber erlangen, werden Sie feststellen, daß Sie die Farben auch über längere Zeit hinweg wahrzunehmen vermögen

8. Bei der nächsten Übung arbeiten Sie mit beiden Händen. Strecken Sie beide Hände vor Ihrem Körper aus, wobei die Handflächen Ihrem Gesicht zugewandt sind. Die Hände befinden sich nun in Augenhöhe und sollten etwa 7 bis 10 cm voneinander entfernt sein. Hinter ihnen befindet sich die weiße Wand

9. Richten Sie wie bei der vorigen Übung Ihren Blick auf die Konturen Ihrer Finger oder auf die Zwischenräume zwischen den einzelnen Fingern. Halten Sie diesen Fokus 30 Sekunden lang oder länger aufrecht. Wechseln Sie anschließend zu einem weichen Fokus über, der sowohl die Hände als auch den umliegenden Bereich erfaßt. Achten Sie darauf, wie die Umrisse der Hände vor der weißen Wand wirken. Beobachten Sie passiv

10. Was Sie dabei tatsächlich sehen, kann unterschiedlich sein. Es kann ein schwacher Schleier sein, der Ihre Hände umgibt, Sie können auch Farbblitze oder eine Farbfläche sehen. Es kann einem Hitzeschleier ähneln, wie er an heißen Sommertagen von der Straße aufsteigt. Am Anfang handelt es sich fast immer um ein fahles Weiß oder Blau, also um etwas fast Farbloses. Wenn Ihre Fähigkeit sich weiterentwickelt hat, wird die Klarheit der Farbe und die Schwingung der Aura für Ihr bloßes Auge leichter erkennbar.

Wie man die Aura eines anderen Menschen sieht (ab Seite 80/81):

1. Bitten Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin, sich an eine völlig weiße Wand zu stellen. Am Anfang sollte man die Übung möglichst in einem dämmrig beleuchteten Raum ausführen. Sie selbst stehen zwei bis drei Meter entfernt. Sie müssen Ihren Partner von Kopf bis Fuß im Blickfeld haben und zudem noch einen großen weißen Bereich um ihn herum

2. Fangen Sie damit an, Ihren Blick auf die Stirn Ihres Partners zu fokussieren. Lassen Sie von dort aus Ihre Augen im Uhrzeigersinn um seinen Körper kreisen. Tun Sie dies so schnell wie möglich, und umkreisen Sie den Körper mehrmals. Was Sie im Augenblick tun, dient lediglich dazu, die Zapfen und Stäbchen Ihrer Netzhaut anzuregen

3. Richten Sie wieder Ihren Blick auf die Stirn oder auf den obersten Punkt des Kopfes, und verweilen Sie 15 bis 30 Sekunden lang an diesem Punkt

4. Wechseln Sie von einem punktförmigen Fokus zu einem weichen Fokus über, der einen großen Bereich um den Körper herum mit erfaßt. Halten Sie diesen weichen Fokus aufrecht, und beobachten Sie passiv. Die Aura ist an Kopf und Schultern normalerweise am stärksten. Wiederholen Sie das Ganze gegebenenfalls. Sie haben damit angefangen, die Aura anderer Menschen zu sehen.
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