Resonanz – Kraft der Gedanken, Emotionen und Gefühle » Discussions

Schnelle und Langsame Gedanken

8. January 2012
22:52:51 CET
Hallo Bettina, ich bins wieder. :) Less dir noch mal ganz in Ruhe das oben drüber durch. Da steht nicht nur die Beschreibung woher deine Ängste kommen, sondern auch konkrette Lösungen, wie man es verändert. Wenn du aber nach dem Lesen trotzdem die Lösung nicht siehst, dann erkläre ich es dir gerne noch mal. Grüße. Oleg
9. January 2012
01:38:12 CET
Oleg, du meinst sicher "woher sie kommen KÖNNTEN"? Denn es gibt dazu ja noch viele weitere Theorien zu den möglichen Ursprüngen solcher Dinge, nicht wahr? ;) Und wer weiß denn, ob nicht viele Ursachen sehr ähnliche Symptome verursachen oder auch zusammenkommen?

Es gibt doch so viele verschiedene Wesen auf dieser Welt, mit jeweils irre komplexen Körpern und vielem mehr. Und wir kennen heute doch auch enorm viele unterschiedliche Störungen und Krankheiten. Wäre es nicht extrem unwahrscheinlich, daß es in einer so vielfältigen Welt nur eine einzige Ursache für bestimmte Probleme geben sollte? Besonders, wenn wir die Variationen der Energien, Gefühle oder Gedanken noch genauer unterteilen...

Ich bin ehrlich gesagt etwas im Zweifel, ob es wirklich so viel "bringt", die Gedanken (für immer?) auf "positiv" umzupolen... Vor ein paar Jahren hab ich die Seth-Channeling-Bücher von Jane Roberts gelesen. Darin wurde gewarnt, daß man nicht durch uneinfühlsames striktes "positives Denken" versuchen soll, Mißstände oder ungelöste innere Konflikte einfach zu "übertünchen". Das würde nicht funktionieren und könnte alte unterbewußte "Glaubenssätze" gar nicht ändern. Man müsse dazu schon "richtig" daran arbeiten, damit man die alten störenden Strukturen auch tatsächlich auflöst und ersetzt. Empfohlen wurde z.B. die "Zwiebelmethode", um Glaubenssätze schichtenweise "abzuarbeiten". Schnell geht das allerdings nicht, dafür gründlich :D

Bettina, so wie du's ausdrückst, geht's dir da jetzt vorwiegend um Emotionen? Oder um Gedanken, Energien oder eine Kombination davon - und wie genau?

Wenn du mal nachfühlst: kommen die wirklich von außen als "Bombardement", oder könnten es eventuell Empfindungen etc. tief aus deinem Inneren sein, die "herausquellen"? Sind dir die Emotionen "fremd" und hast du das Gefühl: "Das bin doch nicht ich, das paßt gar nicht zu mir"? Oder ist es vielleicht doch etwas Eigenes von dir - vielleicht etwas ganz Altes?

Unverarbeitete Traumata, innere Konflikte, unglücklich machende Lebensumstände (die man vielleicht zu ignorieren oder akzeptieren versucht), Streß, unbemerkte Entzündungen oder andere Krankheiten/Krankheitsvorstufen im Körper, Vergiftungen, Unverträglichkeiten, energetische Schädigungen, und so weiter und so fort - könnte sich sowas denn nicht durch solche Emotionen "melden"? So zumindest liest man es ja in sehr vielen Büchern zu zahlreichen Heilmethoden...

Bettina, ich möchte bitte auf gar keinen Fall unterstellen, daß du an deinen unangenehmen Empfindungen/Erlebnissen "selbst schuld" seist! Ein Trauma ist selten selbstverursacht, und schon gar nicht mit Absicht. Wenn das Problem aber etwas Eigenes ist, das dich warnen will und hervorquillt, damit du es bearbeitest, hat es ja den großen Vorteil, daß du es schön mit einem guten Heiler wegarbeiten kannst :)

Etwas wirklich Fremdbestimmtes jedoch wäre sicherlich weit schwerer zu "lösen". Ich habe von immens vielen anderen möglichen Verursachern und Methoden als nur den Egregoren gehört und gelesen... Wenn nur ein Bruchteil davon wahr wäre, dann wäre es eine Aufgabe noch weit über das Leben hinaus, um das alles richtig zu durchschauen und heilen zu lassen.
9. January 2012
02:34:58 CET
Hallo Evelyn, ich denke dass es nur zwei Möglichkeiten geben kann, woher diese Probleme kommen könnten. Entweder von Innnen oder von Außen. Oder anders gesagt, es ist entweder durch dein Bewusstsein verursacht oder durch das fremde Bewusstsein. Aber aufgrund des Resonanzgesetzes passiert natürlich beides zu gleicher Zeit. Du ziehst nur die Lebewesen oder Egregoren an, die mit deiner Krankheiten räsonieren. Somit muss man beide Probleme zu gleichen Zeit angehen. Für beide Probleme gibt es aber eine unverselle Lösung, die einfach ist und die man schon innerhalb von zwei Tagen erlernen kann. Man kann natürlich nach der Ursachen jedes einzelnen Problems forschen, analysieren, auseinanderbauen, etc, wenn man Zeit dafür hat, oder es schnellst möglich weg haben. Ich habe den zweiten Weg gewählt und habe nur noch ein paar kleine Problemchen mit meinen Ego, aber alles andere ist weg und wenn du wüstes wieviel mentalemotionalen Mühl es war, was ich in den letzten drei Jahren aus mir rausgeschmissen haben. Das alles nur durch zwei geniale Werkzeuge "Inneres Lächeln" und "energetische Firewall". Ich möchte deine Arbeitsweisen nicht kritisieren ich möchte nur mal zeigen, dass es Wege gibt die enorm viel Zeit sparen und sehr effektiv sind. Man kann natürlich sich auch mit den weniger Effektiven Methoden abquälen und zu den gleichen Ergebnis erst in zwanzig Jahren kommen.

Das mit dem positiven Denken ist viel komplizierter als man denkt, deswegen wird man nur gewarnt, aber es wird nie wirklich erklärt, wo die Gefahr ist. Solange wir den Geist nicht in das Herz verlagern und nicht lernen ohne Bewurtung zu leben, dann ist es unmöglich glücklich zu leben. Grundsätzlich leben wir in einen Dualen Bewusstsein. Das heißt, zu jedem etwas generieren wir automatisch das Gegenstück. Also wenn du für den Frieden betest und es als gut bewertest, dann generierst du automatisch irgendwo anders Krieg. Ein anderes Beispiel. Wenn du in Lotto gewinnst und es als Glück bewertest, dann generierst du automatisch ein Unglück, wo du dich genau so viel ärgerst und eventuell sogar dass ganze Geld verlierst. Genau das ist das Problem mit dem positiven Denken. Wenn man es aus dem Herzen und der Seele heraus tut, dann vermeidet man die Bewertung und erlebt es so wie man es sich ausgedacht hat. Jedoch wenn man es in dem Duallen Bewusstsein erzeugt, dann hat man zu dem positiven Gedanken direkt auch den negativen Gedanken, die Frage ist nur wenn du den Positiven Teil deinen Gedanken erlebst, was passiert dann mit dem negativen Teil. Naja den erlebt jemand anderes und nach dem Gesetz des Gleichgewichts bekommst du es ja auch später wieder zurück. :) Die Welt ist schon vieeel lüstiger, wenn man sich mal richtig damit beschäftigt.

Der einzige für mich sinnvolle Weg aus der ganzen Geschichte ist sich enegetisch zu schützen und das Herz zu öffnen. Aber dieser Weg ist universell und funktioniert mit jeden. Dabei ist es egal was das für Ursache des Problems sein soll, aber wenn man richtig auf alle Ursachen drauf schaut dann ist es immer das gleiche Problem und daher immer die gleiche Lösung. Aber das ist nur meine Meinung, die ich durch meine Erfahrung an mir selbst und anderen gezeigt habe.
9. January 2012
11:21:55 CET
Hm, ich bin nicht sicher, ob Bettina nur so eher simple negative Gefühle meint oder etwas Ernsthafteres dahintersteckt. Inneres Lächeln (das aus deinem "Drogen"-Text, obwohl ich ja noch eine andere intensivere Übungsvariante von Mantak Chia kenne) ist definitiv sehr empfehlenswert, das glaub ich auch! Aber bei dichteren Gefühlen hab ich damit leider wenig erreicht. Man kann ja mehrere Emotionen gleichzeitig empfinden, vor allem, wenn die auf unterschiedlichen "Ebenen" sind - also hier mal ein fiktives Beispiel:

Nehmen wir an, du bist gerade traurig, weil du deinen verstorbenen Hund vermißt, während du sein altes Spielzeug aufräumst. Dann erzählt dir dein Partner einen Witz, und der bringt dich zum Lachen. Wie soll man dadurch Trauer verarbeiten? Auch wenn man ständig so weiterlacht, wird dabei die Trauer nicht weiterhin ungelöst in einem drin verharren? Wer weiß, vielleicht könnte sich durch das Ignoriert-Werden diese unterschwellige Trauer zu einem Kloß in der Kehle formen, zu einem plötzlichen Heulausbruch mitten im Lachen führen - oder gar auf Dauer zu einem Magengeschwür?

Besonders bei hartgesottenen Managern soll das sogar recht typisch sein - Überlastungsgefühle ignorieren, als Workaholic weiterarbeiten und sich mit den Glücksgefühlen aus diesem Sucht-"High", mit den körpereigenen "Drogen" wie Endorphinen, Dopamin, Adrenalin und wer weiß was noch überfluten (siehe auch Runner's High, Rower's High usw.). Das nützt aber angeblich nichts, weil der Körper dabei weiter kaputtgeht und einen dann irgendwann zu Boden zwingt - Burnout soll davon doch eine gar nicht seltene Folge sein...

Ärzte verschreiben Menschen gegen Depressionen Medikamente, die deren Hormone und damit ihren Gefühlsausdruck manipulieren. Leute, die unter "happy pills" wie Prozac stehen (in den USA angeblich leider sehr beliebt) beschreiben, daß sie auch die "natürliche" Trauer dann gar nicht mehr empfinden können! Sie fühlen sich immer vage-heiter und finden eigentlich erschreckende Nachrichten sogar irgendwie "lächerlich". Mich gruselt sowas!

Manche Theorien sind mir leider zu hoch - sorry, da komm ich nimmer mit :( Ich kann zum Beispiel keine Dualität in der Welt erkennen, sondern nur unendlich viele Grauabstufungen. Deswegen habe ich nicht die Erfahrung, daß positiv Bewertetes bei mir schon jemals etwas Negatives nach sich gezogen hätte, und auch eine "universelle" Lösung ist für mich einfach nicht begreifbar. Und: ist es denn keine "Bewertung", das Bewerten als "nicht gut" anzusehen? Aber vielleicht ist ja auch irgendwie alles ganz anders gemeint, und ich kapier's nur nicht recht. Es tut mir leid, daß ich darauf daher nicht weiter eingehen kann.

Ach, wenn das mit dem energetischen Schützen nur so leicht wäre und auch in allen Fällen brav funktionieren würde. Ich habe damit ja die allergrößten Probleme! Gerade mit dem Thema Schutz... Theorien besagen, daß es viele verschiedene Möglichkeiten für das Ansetzen von Resonanz etc. gibt, die von der materiellen Ebene bis über alle Auraschichten irgendwo einwirken können, über psychische Anteile, vielleicht auch über Verbindungen zu wichtigen anderen Wesen in deinem Leben, eventuell karmisch, über die Seele, frühere Leben und wer weiß was noch alles... Kann man es ausschließen, daß manchmal nur eine kleine Störung schon genügt, um mit fremden Einflüsse zu resonieren und sie dadurch unwillentlich eindringen zu lassen?

Aber sagen wir: wenn der Körper ganz schlicht und simpel an etwas leiden würde, das man nicht so recht bemerken kann - kleinere Nahrungsmittelunverträglichkeiten vielleicht, elektromagnetische Störungen etc. - warum sollte das für Feinfühlige denn nicht als Unbehagen oder sogar als Angstzustände fühlbar sein, noch bevor sich daraus schlimme Krankheiten entwickeln? Es heißt ja auch, daß gewisse Organe keine Schmerzen produzieren können, also könnte sich eine Störung dort nicht anders "zeigen", z.B. als Gefühls"ausbrüche"? Hieße es nicht, dazu dann am besten die Ursache herauszufinden und an der eigenen Gesundheit zu arbeiten sattt auf Nur-Gedanken-Ebene? :)

In der Psychokinesiologie, Rückführungstherapie und vielen anderen Heilmethoden wird davon ausgegangen, daß vorgeburtliche oder auch aus früheren Leben stammende Traumata, Erfahrungen sowie "Lehren" mitgenommen werden und in diesem Leben als Gefühle oder automatische Reaktionen (z.B. Phobien, Antipathien gegen bestimte Leute/Dinge etc.) herauskommen können. Auch sowas wie kindliche "Entscheidungen" und sogar einzelne Begriffe, mit denen man als kleiner Mensch "traktiert" wurde, sollen sich ja laut einiger Theorien tief ins Unterbewußtsein einbrennen und im Leben dann immer mal wieder Probleme verursachen können... Vertreter dieser Heilmethoden berichten von unzähligen Erfolgen, wenn sie die Ursachen erstmal herausgefunden und durch Gespräche, Energiearbeit etc. aufgelöst haben.

Wenn in einem selbst drin so etwas Energetisches/Psychisches nach Auflösung, Veränderung, Heilung streben würde - wäre es dann nicht sogar sinnvoll und nützlich, durch eben die von dir erwähnte Resonanz klarer erlebbare Dinge im "Außen" anzuziehen, die das Wachbewußtsein dann auch mal drauf aufmerksam machen, daß da irgendwo eine Disharmonie steckt? Sollte man sich da wirklich abwenden, um stattdessen lieber was Positives zu üben? Würde man nicht wichtige Lernerfahrungen versäumen? Es gibt so Techniken wie die Spiegelmethode, H'oponopono und andere, die damit arbeiten. Auch mein Freund hat letztens öfters mal sehr gute Heilerfolge damit erzielt!
9. January 2012
15:07:20 CET
Evelyn, du sprichst viel zu theoretisch. Du wirst etwas erst verstehen, wenn du es ausprobiert hast. Ich habe es ausprobiert und weiß dass es funktioniert. Ich habe sogar meine Mutter aus der tiefsten Depression rausgeholt,, in der sie über 20 Jahre gesteckt hat und die auch noch sehr viele physische Krankheiten mit sich gebracht hat. Alles ist Weg! Sie freut sich jetzt wie ein kleines Kind über jeden neuen Tag ihren neuen Lebens und erreicht endlich ihre Ziele. Aber das ist nur ein Beispiel, denn man erst versteht, wenn man es an sich ausprobiert hat. Das mit der Trauer oder der Unterdrückung der Gefühle durch Medikamente könnte ich dir auch erklären, aber es wird eine pure Zeitverschwendung, weil du es nicht mal aus probieren möchtest und somit mich nicht verstehen wirst.
9. January 2012
16:16:15 CET
Entschuldige, daß meine Posts immer länger geworden sind. Eigentlich dachte ich, es geht um Bettina! Und darum, erstmal herauszufinden, was sie fühlt und was sie daher brauchen könnte?

Hehe, ich hatte genau dasselbe Gefühl bei dir, als ob das Gesagte immer weniger "praktisch" würde :D Du meinst, ich möchte es nicht probieren? Oh, da verstehst du mich ganz falsch :(

Ich habe das positive Denken (wie man es aus vielen Büchern kennt) und auch ein lichtarbeiterisches "es gibt gar nichts Schlechtes"-Denken viele Jahre lang tief geglaubt, verinnerlicht, gefühlt, gelebt, immer mehr und mehr. Doch irgendwann erkannte ich, daß es einfach nicht stimmte - ich fühlte mich zwar gesünder, aber mein Körper war's nicht, ich wurde nicht arbeitsfähig, die Jobsuche verlief einfach nicht besser; und mit den unangenehmen Situationen/Personen, denen ich begegnete, konnte ich auch immer schlechter umgehen. Der Weg, der mich später fand, war gar nicht so positiv, aber er half wenigstens...

Von daher bin ich also logischerweise heute sehr im Zweifel gegenüber Universal-Rezepten.

Jeder Mensch ist anders und individuell. Warum sollte also nicht auch jeder so komplexe vielfältig Mensch seinen eigenen individuellen "besten" Lösungsweg haben? Es hat doch wohl seinen Grund, warum es so viele Heilschulen gibt? Im Buch "heilen Heiler?" steht z.B., daß ein Heiler durchschnittlich 30% seiner Klienten wirklich hilft, 30% erfahren Linderung, bei 30% hilft's nicht - aber andere Heilmethoden können durchaus bei diesen Klienten "greifen", die bei dem ersten Heiler keine Erfolge erlebten. Mir bleibt also wichtig, Bettina auch Alternativen aufzuzeigen, sie zum Nachdenken zu bringen, und vielleicht sich und ihren Weg finden zu helfen....
9. January 2012
16:18:14 CET
Ja die Bettina, ist irgendwie verschwunden, aber es ist trotzdem ein schöner Dialog mit dir. :)

Somit du sagst es selbst. Jeder Mensch ist anders und individuell. Aber du übersiehst die einfache Tatsache, jeder ist nur ein Mensch und somit gleich aufgebaut. :) Ich kenne mich mit sehr vielen Systemen zur Persönlichkeitsentwicklung aus, aber irgendwann habe ich erkannt, dass alle ohne Ausnahme immer das selbe verkaufen. Die müssen es nur immer wieder anders verpacken, weil die Menschen verlernt haben, die Intuition und Kreativität zu benutzen und das Universelle Mittel, welches einfach nur Freude, Liebe und Dankbarkeit ist, auf sich anzupassen und täglich zu benutzen. Deswegen bringe ich in meine Seminaren nur energetische Werkzeuge bei und überlasse es dem Menschen wie er es in seinem Leben einsetzt, weil er oder sie ein Individuum ist und es besser weiß was er oder sie braucht.
9. January 2012
17:16:22 CET
Ich hoffe, daß Bettina wiederkehrt - es ist ja noch nicht so viel Zeit verstrichen :)

Hm, ich bin mir nicht sicher, ob jeder Mensch selbst nur in den Grundlagen gleich aufgebaut ist :D Was mir mein Körper beim kinesiologischen Austesten von Krankheitsgründen über die paar letzten Jahre an Tausenden von Details über die verschiedenen energetischen Körper erzählt hat, geht ja schon jetzt auf keine Kuhhaut mehr - und das ist sicher erst nur ein kleiner Teil ;)

Oje, mit Programmen zur Persönlichkeitsentwicklung kenn' ich mich leider nicht so aus. Bißchen mehr mit Methoden und Theorien über Heilung, Bewußtseinserweiterung und Ziele-Erreichen, was freilich aber auch einiges an Energiearbeit miteinschließt. Wobei ich meine, daß die jeweiligen Theorien gar nicht so zwingend zu den Methoden "dazugehören" müssen, wie die Entdecker/Entwickler davon meist meinen - man kann sich doch vieles auf extrem unterschiedliche Weise erklären :)

Ich finde deine Geschichte über die Heilung deiner Mutter übrigens beeindruckend! Sowas zählt für mich gleich 100x mehr als theoretische Erläuterungen, die ich leider trotz beiderseitiger Verständnis-Bemühungen nicht immer so gut umsetzen kann... Es ist wirklich eine dumme Sache, weil ich zwar - selbstverständlich - wieder positiv denken möchte, aber diesmal wenn, dann "richtig". Also kein Lügen in die eigene Tasche mehr, kein Nicht-Wahrhaben-Wollen von Dingen, die nicht ins eigene positive Weltbild passen, kein Beschönigen von furchtbaren Zuständen oder Ereignissen (z.B. 3. Welt), und vor allem kein "Selbst-Schuld"-Implizieren, das alles will ich nimmer... Nicht-Werten - hm, ich fürchte, das kann ich mir nichtmal vorstellen. Ich muß doch spätestens in der Kommunikation mit anderen Worte benutzen, und so viele Worte sind doch automatisch wertend? Aber wie bleibt man "trotzdem" positiv - also das hab ich noch nicht raus.
9. January 2012
19:28:02 CET
Hallo ich heiße auch Bettina :-) hehe aber nur mit zweitem Vornamen... aber egal ich misch mich jetzt auch mal ein und vielleicht liest das Bettina ja auch... danke Oleg erst einmal für die Anmerkung, dass es auch einen einfachen Weg gibt... hätte ich mal früher wissen sollen :-)
Ich habe meine Ängste auf die aufwendige, zeitraubende Art und Weise bearbeitet... ich habe mich mit so ziemlich jeder tiefsitzenden Angst, Sorge und meinen Zweifeln auseinander gesetzt, meinem inneren Zweifler und dem Teil der mich einfach vor Bösem und Unerwartetem schützen will, gedankt, dass er sich so viel Sorgen um mich macht und mich mit meiner Angst darauf aufmerksam macht, dann habe ich mir die Angst angesehen und für mich einen Plan gemacht, was ich machen könnte wenn der Fall so unwahrscheinlich es auch ist, dass er eintreten könnte, wie ich eben das Problem lösen könnte und so konnte ich mir für jeden Fall meiner Ängste einen Plan B ausdenken, mit dem meine Ängste nun zufrieden sind und mich damit mit plötzlichen auftauchenden Gedanken in Ruhe lassen...
Bettina ich glaube ich kenne das Gefühl, welches du hast, du nimmst dir ganz bewusst vor nur noch positive Gedanken zu haben, aber du übersiehst dabei die anderen Anteile in dir, wie eben besagten Zweifler, der kommt bei jedem positiven Gedanken den du denkst hoch und funkt dann mit Gedanken dazwischen nach dem Motto: ABER... das hatte ich auch lange Zeit und gut ich gebe Oleg auf jeden Fall Recht, mit der ausführlichen Ergründung dieser Ängste braucht man viel Geduld und es dauert sehr viel Zeit... ich arbeite jetzt seit gut 16 Jahren an mir, da ich damals ein Mensch mit vielen Traumata, Ängsten, ergriffen von Sinnlosigkeit und dem Glaubensverlust war weil ich in meiner Kindheit und Jugend nur Schmerz und Demütigungen erfahren habe... ich wollte dieser Mensch, der ich damals dadurch wurde nicht mehr sein und so wollte ich mein Idealbild "Die hohe Priesterin" erreichen...
daher auch mein Tipp: versuche erst einmal die vorgeschlagenen Tipps von Oleg und bitte berichte, mich würde sehr interessieren wie es dir geholfen hat!
9. January 2012
20:15:59 CET
Hallo, Carmen, 16 Jahre ist eine lange Zeit. Du hast wohl die ganz harte Methode gewählt, ich bin sehr beeindruckt, denn man braucht sehr viel Mut, aber noch viel mehr Kraft dazu. Da ich oben mit meinem Kunstwerk meiner Mutter schon geprallt habe, dann mache ich es mal richtig. Sie hat es in einem Jahr geschafft. Ich habe ihr nur die Werkzeuge gezeigt und es ihr überlassen, wann sie es macht. Die wurde zwar des öfteren von mir angeschoben, aber das meiste hat sie alleine gemacht, weil ich mich ja noch selbst in der Zeit aus dem Treck rausziehen musste. Ich kann es manchmal selbst nicht verstehen, der Mensch erfährt einfach nur mehr Freude in dem Leben und schon ist die Insultgefahr weg, der Blutdruck normalisiert sich, der Mensch kann auf einmal lange Strecken laufen ohne in die Atemnot zu geraten, das Herz heilt sich automatisch von unbemerkten Beschädigungen, Allergien waren auf einmal weg, etc. Und das alles weil der Mensch verstanden hat, was ihn als Mensch erst ausmacht. Die Freude, Liebe und Dankbarkeit.
Contact